Eintracht geht Sonnabend ins nächste Spitzenspiel
Braunschweig Der Erste empfängt den Fünften Ingolstadt – allein der Blick auf die Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga dürfte für Vorfreude bei den Fans sorgen.
„Wir freuen uns auf das Spitzenspiel gegen Ingolstadt“, sagt Marc Arnold, sportlicher Leiter des Tabellenführers. „Auch wenn die Partie taktisch geprägt sein dürfte: Wir werden natürlich nach vorne spielen – so wie immer in unseren Heimspielen.“
Der FC Ingolstadt – gegründet am 5. Februar 2004, rund 700 Vereinsmitglieder – ist überraschend stark durchs erste Saisondrittel gekommen. Die von Thomas Oral (39) trainierte Mannschaft, er ist fast genau ein Jahr im Amt, spielte bisher auswärts (12 Punkte) erfolgreicher als daheim im 15 000 Zuschauer fassenden, schmucken Sportpark (11 Punkte). Nur Eintracht und Kaiserslautern sind wie die Ingolstädter bisher auf fremden Plätzen unbesiegt.
Für Marc Arnold kommt das nicht überraschend. Die Gäste hätten eine gute Mischung aus Kampf und Klasse gefunden. „Man muss sich nur mal ansehen, welche Namen da im Kader stehen.“
Hatte man bisher das große Eingespieltsein für die Eintracht als dicken Vorteil gewertet, so trifft das derzeit fast schon mehr auf Ingolstadt zu. In den letzten vier Begegnungen ließ Trainer Oral exakt mit der gleichen Elf beginnen, auch an der 4-2-3-1-Grundordnung änderte der 39-Jährige nichts.
Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht dagegen musste verletzungsbedingt umbauen. Zumindest Abwehrchef Deniz Dogan dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit am Sonnabend wieder in die Viererkette zurückkehren. Ihn hatten Adduktorenprobleme außer Gefecht gesetzt für die Partie in Aue. „Er hat wieder mittrainiert. Wir sind optimistisch, dass er gegen Ingolstadt mitspielen kann“, sagte Arnold.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war am 6. Mai. Damals siegte Eintracht 3:1 und beendete die Saison als Tabellenachter.


