Eintracht-Fans haben keinen Zoff mit Kölner Fans
Braunschweig Ein paar gewaltbereite Fans – die gibt es wohl auf beiden Seiten. Aber eine Feindschaft zwischen der Eintracht und dem 1. FC Köln? Das wollten Anhänger beider Vereine nicht auf sich sitzen lassen.
Die Braunschweiger Polizei erwartet zum ersten Eintracht-Heimspiel am Sonntag (Anstoß 15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln bis zu 200 gewaltbereite Kölner Fans. Doch eine „Fan-Feindschaft“, von der die Polizei gesprochen hatte, gebe es zwischen den Vereinen nicht. Darauf verweisen zahlreiche Eintracht- und auch FC-Fans im Internet.
Einer von ihnen ist Thilo G. (41), ein gebürtiger und heute noch in Köln lebender Eintracht-Anhänger, der durch seinen in Schöningen lebenden Onkel 1983 zur Eintracht kam. Seit 1987 ist er regelmäßig im Stadion dabei und kann die Situation gut einschätzen. Das Verhältnis zwischen den Vereinen, sagt er, sei neutral, allein schon wegen der großen Entfernung. Es habe ja auch in den letzten 40 Jahren kaum Berührungspunkte gegeben.
Das bestätigen auch andere Leser der Online-Ausgaben unserer Zeitung. Ein Gast etwa schrieb uns auf unseren Internetseiten: „Ich war vor einigen Jahren im Stadion, als wir gegen Köln gespielt haben. Es war voll, es war schön und nix von Feindschaft zu spüren. Wo soll sie herkommen? Ich freue mich auf das Spiel am Sonntag. Der Bessere gewinnt.“
Auch die Spieler freuen sich schon auf die Partie – genauso wie Trainer Torsten Lieberknecht und der sportliche Leiter Marc Arnold. „Der erste Spieltag ist immer etwas Besonderes“, hatte Lieberknecht in der Pressekonferenz am Freitag betont.
Zum Spiel der Eintracht setzt die Verkehrs-AG übrigens Sonderwagen zum Stadion ein. Sie fahren ab 13.15 Uhr in kurzen Abständen.
Wer keine Karte mehr ergattert hat, der kann das Spiel in unserem Live-Ticker verfolgen!
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Eintracht
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