Eintracht besteht den letzten Test – 5:1 gegen Zwickau
Braunschweig Neuzugang Orhan Ademi erzielt vor 1100 Zuschauern drei Tore. Auch Benjamin Kessel und Raffael Korte treffen gegen den Regionalliga-Aufsteiger.
Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig hat den letzten Test vor dem Saisonauftakt bestanden: Die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht setzte sich am Samstagnachmittag mit 5:1 (2:0) gegen den Regionalliga-Aufsteiger FSV Zwickau durch. Einen Tag zuvor hatten die Löwenstädter bereits Carl Zeiss Jena mit 3:0 bezwungen.
Vor 1100 Zuschauern im Braunschweiger Konrad-Koch-Stadion erzielten Orhan Ademi (31., 38., 61.), Raffael Korte (58.) und Benjamin Kessel (90.) die Tore für die Blau-Gelben. Den Ehrentreffer für die Gäste aus Sachsen markierte Marcel Trehkopf (69.) per Freistoß.
Acht Tage vor dem Zweitliga-Auftakt gegen den 1.FC Köln präsentierte sich Eintracht in guter Verfassung. Aus dem 4:1:4:1-System heraus kombinierte die Mannschaft gefällig nach vorne und erarbeitete sich Chance um Chance. Raffael Korte (18.) und Orhan Ademi (23.) hätten ihre Farben eigentlich schon in Führung bringen müssen, vergaben allerdings leichtfertig zwei hochkarätige Chancen. Besser machte es Ademi nach knapp einer halben Stunde, als er eine Hereingabe von Gianluca Korte aus kurzer Distanz unhaltbar für Zwickaus Schlussmann in den Winkel knallte. Kurze Zeit später war der Neuzugang aus Österreich bei einer Reichel-Flanke erneut zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Abgesehen von den zahlreichen Torchancen, die sich seine Schützlinge erspielten, dürfte Trainer Lieberknecht vor allem gefallen haben, dass seine Hintermannschaft, von wenigen Ausnahmen abgesehen, wenig anbrennen ließ.
Auch nach dem Seitenwechsel war der Zwei-Klassen-Unterschied zwischen beiden Teams deutlich zu sehen. Zwickau konnte sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Die Treffer von Raffael Korte nach Vorarbeit von Mirko Boland sowie erneut Orhan Ademi nach Flanke von Marcel Correia waren die logische Konsequenz. Und Eintracht hatte weitere Chancen, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Dem Treffer von Mirko Boland verweigerte das Schiedsrichtergespann wegen Abseits die Anerkennung (65.), eine Minute später schoss Ademi aus kurzer Distanz über das Tor.
In Anbetracht der klaren Überlegenheit war es kein Wunder, dass die Eintracht-Profis nun einen Gang zurückschalteten, was Zwickau zu ein paar Vorstößen nutzte. Lohn für die Bemühungen war der Freistoßtreffer von Marcel Trehkopf zum 1:4, wobei der ansonsten fehlerfreie Eintracht-Schlussmann Daniel Davari keine glückliche Figur abgab.
Für den 5:1-Endstand sorgte wenige Sekunden vor dem Abpfiff Benjamin Kessel, der den Ball nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus im Netz unterbrachte.
