Ein Projekt mit großer Strahlkraft
Braunschweig Das Fan-Haus von Eintracht Braunschweig nimmt Formen an. Beim Richtfest überzeugten sich mehr als 50 Gäste von den Fortschritten.
Die Konturen und das Aussehen des Treffpunkts für die Eintracht-Anhänger sind zu erkennen, nachdem sechs Überseecontainer aufgestellt und übereinander gestapelt sind.
„Ein Großprojekt mit großer Strahlkraft wird Realität“, sagte Rainer Ottinger während seiner Begrüßungsansprache. Der erste Vizepräsident Eintrachts wandte sich an die Vertreter der Fans und sagte: „Eintracht schafft mit dem Haus eine Plattform, die Ihr bespielen müsst.“ Ottinger dankte allen Helfern und Sponsoren, ohne deren Einsatz das Projekt nicht möglich geworden wäre.
Der Treffpunkt für die Fans entsteht auf der Fläche von zwei früheren Tennisplätzen hinter der Südkurve auf rund 300 Quadratmetern. Im Erdgeschoss werden ein Versammlungsraum, eine Küche und Toiletten gebaut, im Obergeschoss wird das Fanprojekt der Awo Büros beziehen, zudem soll dort ein Forum für Veranstaltungen und Seminare untergebracht werden. Finanzieller Grundstock für den Bau war eine Spende von 50 000 Euro, die aus dem Freundschaftsspiel gegen Schalke 04 stammte.
Karsten König, Leiter des Fanprojekts, dankte zu allererst den vielen ehrenamtlichen Helfern: „Das sind die Menschen, die etwas getan haben, ohne zu fragen: Was kriege ich dafür?“ Viele hätten dafür ihre Freizeit oder ihren Urlaub geopfert, betonte König, der dann eine Aufforderung aussprach: „Bitte bleibt am Ball, damit wir im Spätherbst fertig werden.“ Für den Fanrat stellte Baukoordinator Matthias Lenz fest: „Dieses Haus hat Strahlkraft über Jahre hinaus und soll Dreh- und Angelpunkt für die Fans sein.“
