Edwini-Bonsu selbstkritisch: „Hätte zwei Tore machen müssen“
Braunschweig Der kanadische Angreifer stand gegen Fürth zum ersten Mal in der Startelf von Zweitligist Eintracht Braunschweig - und wäre fast zum Helden geworden.
Irgendwie hatte er es kommen sehen. Für Randy Edwini-Bonsu kam das Startelf-Debüt gegen Greuther Fürth nicht ganz überraschend. Nach dem Spiel in Dresden habe Trainer Torsten Lieberknecht ihm gegenüber bereits Andeutungen gemacht, dass er in der englischen Woche noch mit einem Einsatz rechnen könne, erzählte der Stürmer. „Ich bin sehr froh, dass ich mal eine Chance von Beginn an bekommen habe.“
Und die wusste der wuselige Angreifer, der nächste Woche 22 Jahre alt wird, durchaus zu nutzen. Der Kanadier mit ghanaischen Wurzeln war nicht nur viel unterwegs, sondern kam auch zu zwei riesigen Chancen. „Die hätte ich beide machen müssen“, stellte Edwini-Bonsu selbstkritisch fest. Bei der ersten Gelegenheit, nach einer feinen Flanke von Dennis Kruppke, war der rechte Schuh schlicht und ergreifend zwei Nummern zu klein, um ihn ganz unter den Ball zu bekommen.
Und bei der zweiten Chance rutschte er beim Schussversuch mit dem Standbein weg, nachdem er zuvor Fürths Innenverteidiger Thomas Kleine mit einem sehenswerten Hackentrick hatte aussteigen lassen. Die beiden vergebenen Chancen würden ihn wohl „noch ein paar Tage verfolgen“, vermutete der Eintracht-Profi, der nach knapp 60 Minuten ausgewechselt werden musste. „Ein Krampf“, berichtete der Startelf-Debütant auf Deutsch und deutete dabei auf seine Wade.

