Duell der Aufsteiger – Voller Einsatz vor vollem Haus
Braunschweig Zwei überzeugende Aufsteiger, zwei Traditionsklubs, zwei gierige, junge Mannschaften und ein ausverkauftes Stadion: Ein Klasse-Spiel steht an.
Heute ab 13 Uhr heißt es Dynamo Dresden gegen Eintracht Braunschweig. 27 500 Zuschauer im seit Tagen ausverkauften Stadion, darunter gut tausend aus Braunschweig, wollen dabei sein, wenn die Frage – zumindest vorentschieden – wird: Wer ist der beste Aufsteiger in der 2. Fußball-Bundesliga?
„Das werden intensive, brutal anstrengende drei Spiele, die vor uns liegen“, blickt Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht voraus. Denn nach dem Dresden-Spiel kommt Dienstag ja schon Aufstiegsanwärter Greuther Fürth ins Eintracht-Stadion, am nächsten Freitag geht es zu Union Berlin. Auch da wird die Hütte voll sein.
Die frischsten Spieler bringen, den einen oder anderen auch mal auf einer ungewohnten Position testen – Lieberknecht wird alles tun, um die Konzentration, die Spannung hochzuhalten. 39 Punkte auf dem Haben-Konto sind ein komfortabler Ausgangswert. Bis auf die Langzeitverletzten und den gegen Paderborn angeschlagenen Oliver Petersch sind bei den Löwen alle Mann an Bord.
Bei Gastgeber Dresden sieht es personell unruhiger aus. Mittelfeldspieler Marvin Knoll hat sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen. Ein Außenbandriss zieht Stürmer Pavel Fort aus dem Verkehr. Verteidiger Muhamed Subasic verzichtete mit Leisten-Beschwerden am Donnerstag auf das Training. Kapitän Cristian Fiel hat dagegen seine Erkältung auskuriert. Marcel Heller (ebenfalls Erkältung) wird hingegen erst nach Ostern wieder in das Training einsteigen.
