Dogan verlängert um zwei Jahre mit Eintracht
Braunschweig Es passt mit Eintracht Braunschweig und Deniz Dogan. Am Freitag verkündete der Fußball-Zweitligist die Vertragsverlängerung Dogans bis Juni 2014.
Der Abwehrrecke kam zur Saison 2007/08, nach Eintrachts Zweitliga-Abstieg, nach Braunschweig und absolvierte seither 26 Partien in der Regionalliga, 98 in der dritten Liga und nach seinem Wadenbeinbruch acht Begegnungen in Liga zwei.
„Das Angebot hat mich sehr gefreut. Ich sehe es auch als Wertschätzung mir gegenüber“, stellte Dogan gestern fest, der in der Aufstiegssaison vom Fachmagazin Kicker zum besten Innenverteidiger der 3. Liga gekürt worden war. „Er ist ein absoluter Führungsspieler, und wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass er uns weiter helfen wird“, erklärte Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold.
Nach Mirko Boland, Marc Pfitzner und Matthias Henn ist Dogan der vierte Stammspieler, der seinen Vertrag verlängerte. Insgesamt hat Eintracht bereits 21 Profis aus dem aktuellen Kader über das Saisonende hinaus an sich gebunden.
Trainer Torsten Lieberknecht freute sich, dass die Personalie vor dem schweren Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt geklärt wurde. Denn beim Aufstiegsfavoriten und Ligakrösus benötigt Eintracht am Sonntag eine stabile Defensive. „Da ist Deniz gefordert“, stellte Lieberknecht fest. Der Erstligaabsteiger hat im eigenen Stadion noch keine Niederlage hinnehmen müssen, kam zu fünf Siegen, aber auch vier Unentschieden.
In der Winterpause hat Trainer Armin Veh seinen Kader nochmals neu gemischt. Martin Amedick (Kaiserslautern), Heiko Butscher (Freiburg) und Mohammed Abu (Strömsgodset IF/Norwegen) kamen neu an den Main, Theofanis Gekas, Georgios Tzavellas und Stefan Bell kehrten Frankfurt den Rücken.
Die bundesligaerfahrenen Amedick und Butscher sollen am Sonntag die Innenverteidigung bilden. „Klar hätten wir in der Vorbereitung gerne mehr Zeit gehabt, aber Butscher und Amedick sind zwei extrem erfahrene Verteidiger, daher sehe ich kein Problem, sie sofort zu bringen“, erklärte der Frankfurter Coach, der zudem wieder auf Angreifer Mohamadou Idrissou zurückgreifen kann. 40.000 Zuschauer werden erwartet, davon rund 3000 aus Braunschweig. An das Hinspiel haben Lieberknecht und seine Mannen keine guten Erinnerungen. „Da war Frankfurt eine Nummer zu groß für uns“, sagte der 38-Jährige. Beim 0:3 am dritten Spieltag mussten die unerfahrenen Aufsteiger Lehrgeld zahlen. „Es wird interessant sein, zu sehen, wie wir uns entwickelt haben“, sagte Lieberknecht. Die Partie gegen die Frankfurter war zudem der bislang letzte Zweitligaeinsatz von Marjan Petkovic, der sich dabei einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Seither hütete Daniel Davari das Tor. Da beide Schlussmänner fit sind, muss Lieberknecht entscheiden, wer zwischen den Pfosten stehen wird. „Das ist eine sehr schwere Entscheidung. Beide sind auf einem sehr hohen Level“, sagt der Trainer, der sich gestern noch nicht festlegen wollte.
+++Eintracht Frankfurt – Eintracht Braunschweig, Sonntag 13.30 Uhr+++



