Dogan und Kratz Schuften für das Comeback
Braunschweig Bis zu ihren Verletzungen zählten Deniz Dogan und Kevin Kratz zu den Top-Spielern beim Zweitliga-Spitzenreiter Eintracht Braunschweig.
Zwei Mann, ein Ziel. Deniz Dogan und Kevin Kratz wollen zurück in die Stammformation von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig. Dafür haben die beiden Profis nach ihren Operationen in der Reha geschuftet, als die Mitspieler nach der Partie gegen Union Berlin in die gut zwei Wochen lange trainingsfreie Pause gingen.
„Meine Operation ist fast genau drei Wochen her. Ich mache gute Fortschritte“, sagt Deniz Dogan, der sich wegen anhaltender Schmerzen an der Leiste operieren ließ. Mit Athletiktrainer Jürgen Rische absolvieren Mittelfeldmann Kratz und Abwehrroutinier Dogan, der unlängst vom Magazin Kicker zum besten Innenverteidiger der Liga gekürt wurde, ein spezielles Aufbautraining, vor allem Lauf- und Koordinationsübungen sowie Krafttraining. „Leichtes Passspiel ist auch schon möglich“, beschreibt der 33-jährige Dogan, der zugibt, dass er sich bei seinen Comeback-Bemühungen hin und wieder selbst ein wenig bremsen müsse. „Ich freue mich schon riesig auf das Trainingslager“, sagt Dogan. Denn in Belek, wo sich Eintracht vom 13. bis 22. Januar aufhält, will er wieder ins Mannschaftstraining eingreifen. „So ist mein Plan. Dort werden wir Top-Bedingungen vorfinden. Und ich bin gern dort. Wir werden ein paar Tage mit den Jungs unter uns sein“, schildert er. In der Türkei glaubt Dogan sich wieder die Form und Fitness zu holen, um am 2. Februar bei der Fortsetzung der Punktrunde beim SC Paderborn im Aufgebot des Spitzenreiters zu stehen.
Das ist auch das Ziel von Kevin Kratz. Der Sommer-Neuzugang aus Aachen hatte sich am neunten Spieltag beim 2:0-Erfolg in Dresden eine Teilruptur der Syndesmose zugezogen und war Ende Oktober operiert worden. Die Stellschraube, die für Stabilität sorgen sollte, wurde vor vier Wochen entfernt. „Als ich das erste Mal wieder die Fußballschuhe anziehen konnte, war es ein cooles Gefühl“, beschreibt Kratz. „Es läuft gut. Das Band ist stabil und das Gelenk ist bei Belastung nicht angeschwollen“, schildert der Mittelfeldspieler, der sich in dieser Woche noch einmal im Rehazentrum Mainz vorstellte.
„Ich werde auf jeden Fall mit ins Trainingslager fliegen. Dort werde ich auch noch separat trainieren. Dann schauen wir von Tag zu Tag. Sobald es geht, werde ich dann bei der Mannschaft einsteigen“, sagt der 25-Jährige, der sich nach seinem Wechsel auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft hatte. „Wenn es perfekt läuft, bin ich schon bald wieder dabei“, erklärt Kratz.
Das Ziel ist klar: Dogan und Kratz haben den 2. Februar im Visier.

