Die Eintracht-Saison in Zahlen – Ein anderer Rückblick
Braunschweig . Die Saison von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig ist Geschichte. Grund genug also, um einen Blick auf die vergangenen Monate zu werfen.
1mal wurde Trainer Torsten Lieberknecht in dieser Saison auf die Tribüne geschickt – und zwar beim 1:2 gegen Union Berlin.
2Kreuzbandrisse hatten die Braunschweiger diese Saison zu verkraften. Im November erwischte es zunächst Innenverteidiger Matthias Henn, kurz danach Steffen Bohl.
4Elfmeter bekam der Aufsteiger in dieser Saison zugesprochen. Die Blau-Gelben brachten das Kunststück fertig, drei davon zu verschießen. Domi Kumbela scheiterte gleich zweimal vom Punkt, der dritte Fehlschuss ging auf das Konto von Kapitän Dennis Kruppke. Der einzige Strafstoß-Treffer gelang Marc Pfitzner in der Hinrunde beim 1:1 gegen Düsseldorf.
11Profis trugen sich in die Torschützenliste ein. Am erfolgreichsten waren Domi Kumbela und Dennis Kruppke mit je zehn Treffern.
14mal wurde Domi Kumbela ausgewechselt – so oft wie kein anderer Eintracht-Akteur. Die meisten Einwechslungen stehen für Marc Pfitzner zu Buche (11).
15Scorerpunkte verbuchte Dennis Kruppke in dieser Saison – und führt damit die teaminterne Wertung an. Der Kapitän erzielte zehn Tore selbst und bereitete fünf weitere vor. Bester Vorlagengeber war Mittelfeld-Akteur Nico Zimmermann (7).
27Akteure hat Trainer Thorsten Lieberknecht eingesetzt. Der Dauerbrenner im Eintracht-Team war Ken Reichel, der in 33 von 34 Spielen in der Startformation stand und mit einer Ausnahme immer durchspielte. Lediglich drei Zweitliga-Minuten stehen für Emre Turan zu Buche. Der Abwehrspieler wurde am vierten Spieltag in Karlsruhe eingewechselt – und ist seitdem in der Versenkung verschwunden.
60 gelbe Karten kassierten die Eintracht-Profis. Karten-Könige waren Marc Pfitzner und Norman Theuerkauf, die jeweils zehnmal verwarnt wurden. Lediglich zweimal musste Eintracht Spiele in Unterzahl beenden. Benjamin Kessel flog in Duisburg mit „Rot“ vom Platz, Domi Kumbela sah beim 3:1 gegen Cottbus die gelb-rote Karte.
388Minuten mussten die Eintracht-Fans warten, ehe sie nach dem 2:1 von Domi Kumbela in Dresden wieder einen Treffer ihrer Mannschaft bejubeln durften. Marcel Correia beendete am Sonntag gegen Ingolstadt mit seinem 1:0 die längste Durststrecke der Saison.
23510Menschen wurden in der Hinrunde Zeuge des 1:0-Sieges gegen den FC St. Pauli. Es war die größte Zuschauerkulisse der Saison. Minusrekord war Anfang Februar die Partie gegen den Karlsruher SC, die „nur“ 18 000 Fans ins Stadion lockte. Im Schnitt strömten 21 195 Zuschauer zu den 17 Heimspielen.
