Das Comeback von Kevin Kratz rückt näher
Belek Marcel Correia muss operiert werden, Kevin Kratz arbeitet im Trainingslager in Belek an seiner Rückkehr.
Marcel Correia muss operiert werden. Das ergab die Untersuchung des Abwehrspielers Sonntag bei einem Spezialisten. Der 23 Jahre alte Eintracht-Profi hatte sich im Testspiel gegen Ingolstadt einen Jochbeinbruch zugezogen und war in der Nacht zum Freitag nach Deutschland zurückgeflogen. Wann Correia ins Team zurückkehren wird, ist noch ungewiss.
Näher rückt dafür das Comeback von Kevin Kratz. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Oktober einen Syndesmoseeinriss zugezogen und war operiert worden. In Belek arbeitet der 25-Jährige mit Athletik-Trainer Jürgen Rische an seiner Rückkehr. „Die Beweglichkeit im Gelenk ist sehr gut. Aber nach dem Training ist nach Belastungen noch eine Reizung da. Die verursacht dann ab und zu noch Schmerzen. Und es macht keinen Sinn, in den Schmerz reinzutrainieren“, schildert Kratz.
„Kevin ist auf gutem Weg. Jetzt müssen wir das Training so steuern, dass wir die Intensität Schritt für Schritt erhöhen“, sagt Rische. Der 42-jährige Ex-Profi ist seit Sommer 2009 Athletik- und Reha-Trainer bei Eintracht.
Kratz fühlt sich im Trainingslager im türkischen Belek sichtlich wohl. „Ich freue mich, wieder mit der Mannschaft zusammenzusein“, erklärt der Mittelfeldspieler. Denn der viel gelobte Zusammenhalt, so Kratz, sei kein bloßes Lippenbekenntnis. Das habe er nach seinem Wechsel zu Eintracht im Sommer schnell festgestellt. „Die Spieler kümmern sich wirklich um den anderen“, betont er. Das sei ein Grund für den gemeinsamen Erfolg.
An dem möchte Kevin Kratz schon bald wieder auf dem Feld mitwirken. „Es ist noch ein langer Weg für uns. Viele Mannschaften haben sich verstärkt. Alle arbeiten fleißig, um erfolgreich zu spielen“, weist Kratz auf die Bemühungen der Konkurrenz hin. „Aber wir werden uns auch nicht ausruhen.“
