Berater: Pak hat sich noch Bedenkzeit erbeten
Braunschweig Ausleihe des nordkoreanischen Stürmers ist laut Karl Messerli noch nicht vom Tisch
Am Wochenende schien es, als sei der Transfer von Kwang-Ryong Pak zu Eintracht Braunschweig nur noch Formsache. Nun aber ist die Ausleihe des beim FC Basel unter Vertrag stehenden Stürmers aus Nordkorea ins Stocken geraten. Über die Gründe sprach Sportredakteur Christian Schiebold am Donnerstag mit Paks Berater Karl Messerli.
Herr Messerli, Ihr Schützling hat nach dem Probetraining in Braunschweig von Eintracht geschwärmt. Warum zögert er jetzt?
Grundsätzlich will er immer noch nach Braunschweig. Sie dürfen jedoch nicht vergessen, dass Pak noch nie in seinem Leben Entscheidungen treffen musste. Er ist in einem Land aufgewachsen, wo andere Leute das für ihn übernommen haben.
In der Schweizer Tageswoche heißt es, das Thema Ausleihe sei bereits vom Tisch...
Das stimmt nicht. Er hat sich einfach noch ein paar Tage Bedenkzeit erbeten. Ich bin froh, dass die Braunschweiger Verantwortlichen ihm die geben, auch wenn es für sie sicherlich sehr ungewohnt ist. Bis zum Wochenende muss er sich aber entscheiden.
Wie schätzen Sie die Chancen ein?
Braunschweig hat nach wie vor sehr gute Karten.
