In Aalen soll Kumbelas Durststrecke enden

Braunschweig  Der letzte Pflichtspieltreffer des Eintracht-Angreifers Domi Kumbela liegt lange zurück. Samstag beim Auswärtsspiel der Braunschweiger gegen Aalen soll sich das ändern.

Der Eindruck täuscht: Eintracht-Stürmer Domi Kumbela ist nicht am Boden zerstört.

Foto: Joachim Mottl/regios24

Der Eindruck täuscht: Eintracht-Stürmer Domi Kumbela ist nicht am Boden zerstört. Foto: Joachim Mottl/regios24

In der Torjägerliste der 2. Fußball-Bundesliga steht hinter seinem Namen auch nach drei Spieltagen immer noch eine 0. Für Domi Kumbela ist das kein schöner Anblick, sind Tore doch die Währung, nach denen sich für gewöhnlich der Markt- und Stellenwert eines Stürmers bemisst.

Doch der Eintracht-Profi erweckt dieser Tage nicht den Anschein, als würde er Trübsal blasen. „Solange wir gewinnen, bin auch ich glücklich“, sagt der Deutsch-Kongolese und strahlt dabei wie zum Beweis über das ganze Gesicht. „Dass ich treffe“, ergänzt er mit Nachdruck, „ist erstmal zweitrangig.“

Allerdings macht der 27-Jährige, in der Vorsaison mit zehn Toren Braunschweigs erfolgreichster Torschütze, keinen Hehl daraus, dass er an den ersten drei Spieltagen – „natürlich“ – gerne ein Tor erzielt hätte. Zumal er auch beim Pokalsieg in Lübeck leer ausgegangen war. Viel wichtiger ist Kumbela jedoch die Gewissheit, dass er zum derzeitigen Höhenflug der Blau-Gelben schon etwas beitragen konnte, beispielsweise vergangenen Freitag die Vorlage zum 2:1 im Spitzenspiel gegen den SC Paderborn.

Im Fallen zirkelte er eine präzise Flanke vom rechten Flügel genau zwischen die Paderborner Innenverteidiger auf den mitgelaufenen Dennis Kruppke, der den Ball zum Siegtreffer in die Maschen hämmerte. „In der zweiten Halbzeit lief es ganz gut für mich“, sagt Kumbela, der mittlerweile seit Anfang April, seit dem 2:2 in Dresden, auf einen Pflichtspieltreffer wartet.

Schlaflose Nächte bereitet ihm diese Durststrecke aber offenbar noch nicht. „Ich werde demnächst auch mein Tor machen“, kündigt „Kumba“ voller Selbstbewusstsein an. Am liebsten wäre es ihm natürlich, wenn der Knoten schon am Samstag beim Auswärtsspiel in Aalen (Anpfiff 13 Uhr. Live bei uns im Ticker) platzen würde. Wobei Eintrachts Angreifer weiß, dass das Duell beim mit sechs Punkten gut gestarteten Aufsteiger alles andere als ein leichtes Unterfangen wird. „Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die sehr motiviert ist“, prognostiziert Kumbela, der Parallelen zwischen beiden Klubs erkannt hat. „In Aalen herrscht nach dem Aufstieg eine große Euphorie – so wie es letzte Saison bei uns der Fall war.“

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