Trainer lobt die Neuzugänge Kratz und Ademi

Braunschweig  Drei Punkte sind eingefahren, das Spiel gegen Köln mit dem 1:0-Erfolg abgehakt. Die Blicke gehen in Richtung Berlin, wo am Sonntag Union wartet.

Kevin Kratz (links), hier mit dem Kölner Thomas Bröker, lieferte ein gutes Punktspieldebüt im Eintracht-Trikot.

Foto: Sebastian Priebe/regios24

Kevin Kratz (links), hier mit dem Kölner Thomas Bröker, lieferte ein gutes Punktspieldebüt im Eintracht-Trikot. Foto: Sebastian Priebe/regios24

Trainer Torsten Lieberknecht verschaffte sich zusammen mit dem sportlichen Leiter Marc Arnold ein Bild vom nächsten Gegner. Beide beobachteten Union im Montagsspiel beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg.

Am Vormittag hatte der Eintracht-Trainer mit seiner Mannschaft noch einmal über das Auftaktspiel gegen die Kölner geredet. „Letztendlich sind wir zufrieden. Wir haben nichts zugelassen außer der einen Chance von Chong Tese nach einem katastrophalen Fehlpass in der ersten Hälfte“, stellte Lieberknecht angesichts des geglückten Starts in der Liga fest. Die weitaus gefährlicheren Situationen seien von seiner Mannschaft ausgegangen.

Geglückt war der auch Kevin Kratz, der als einziger Neuzugang in der Startelf stand, und wie der eingewechselte Torschütze Orhan Ademi Lob vom Trainer bekam. „Ordentlich“, so Lieberknecht hätte der Mittelfeldmann gespielt. „Wie der Großteil der anderen auch“, stellte der 39-Jährige fest und fügte hinzu: „Mit Luft nach oben.“

Kratz selbst hatte noch „viel Hektik und Unruhe“ in der ersten Hälfte ausgemacht. „Wir mussten erst die Nervosität ablegen“, sagte der ehemalige Aachener, der nach dem Abstieg der Alemannen in Braunschweig einen Neuanfang machen will.

Von Nervosität war beim eingewechselten Siegtorschützen Ademi nichts zu spüren. „Er hat sich sehr abgeklärt in der Ballbehauptung, auch mit dem Gegner im Rücken, verhalten und seine Qualitäten gezeigt“, lobte Lieberknecht den erst 20 Jahre alten Angreifer, um dann aber schon wieder zu mahnen: „In manch einer Situation muss bei ihm die Folgeaktion schneller kommen.“ Luft nach oben eben.

Eine Fortsetzung bekommt derweil die Nationalmannschaftskarriere von Damir Vrancic, der im Mai sein erstes Länderspieldebüt gegen Irland gefeiert hatte. Der 26-jährige Mittelfeldspieler erhielt eine Einladung des Fußball-Verbands Bosnien-Herzegowinas für das Freundschaftsspiel gegen Wales am 15. August in Llanelli. Eintracht erteilt Vrancic dafür die Freigabe.

Drei Tage später muss Eintracht in der ersten Runde des DFB-Pokals beim VfB Lübeck antreten. „Wir freuen uns für Damir. Zudem ist die Berufung auch eine Auszeichnung für den Verein“, erklärte Lieberknecht.

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