Kumbela greift nach Zerrung wieder an

Braunschweig  Trainer Torsten Lieberknecht und sein Team befinden sich in der Komfortzone der zweiten Liga. Eintracht kann dem Endspurt gelassen entgegensehen.

Domi Kumbela (links), hinten Nico Zimmermann, ist eine Option für Eintracht in Bochum.

Foto: regios24

Domi Kumbela (links), hinten Nico Zimmermann, ist eine Option für Eintracht in Bochum. Foto: regios24

Den Abstiegsrängen ist der Trainer mit seiner Mannschaft an keinem Spieltag nahe gekommen. Rang acht war vor dem vorletzten Spieltag am Sonntag beim VfL Bochum die schlechteste Saisonplatzierung. Sicher ist, dass der Aufsteiger am Ende der Spielzeit einen einstelligen Tabellenplatz belegen wird.

„Wir haben uns mit unseren Leistungen Respekt und Anerkennung verschafft“, stellte Lieberknecht gestern während der Pressekonferenz vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison fest. Vor allem die Stabilität, die seine Mannschaft über das ganze Jahr gezeigt habe, sei beeindruckend. „Wir haben die psychologischen wichtigen Punkte in der Rückrunde geholt“, betonte Lieberknecht. Seine Begründung: Dadurch wurde die Konkurrenz auf Distanz gehalten. Trotz nur eines Sieges in der Rückrunde habe sein Team „unheimlich viel geleistet.“

Und der Weg sei noch nicht zu Ende. „Wenn die Mannschaft sich weiter so entwickelt, dann glaube ich, dass wir auch in der nächsten Saison erfolgreich spielen werden“, blickte der Trainer voraus.

Größere Sorgen hat derweil noch Andreas Bergmann. Der Trainer des VfL Bochum muss noch um den Klassenerhalt bangen. Zu Saisonbeginn waren die Ansprüche der Bochumer mit Bergmanns Vorgänger Friedhelm Funkel noch ganz andere. Der Aufstieg war das erklärte Ziel, nachdem dieses kurz zuvor in der Relegation gegen Mönchengladbach knapp verpasst worden war. Das 0:4 im vergangenen November gegen Braunschweig war einer von mehreren Tiefschlägen, die der VfL im Saisonverlauf einstecken musste. Seit zehn Spieltagen ist der verletzungsgeplagte Klub ohne Sieg, holte dabei lediglich vier Punkte.

Zum Vergleich: Eintracht errang im gleichen Zeitraum immerhin noch elf Zähler. Die Konkurrenz blieb auf Distanz. Das Aufgebot für die Partie in Bochum wollte Lieberknecht – wie üblich – erst nach dem Abschlusstraining nominieren. Der zuletzt fehlende Domi Kumbela hatte zumindest im Training wieder ohne Probleme mitgewirkt. Unterstützt werden die Eintracht-Spieler im letzten Auswärtsspiel der Saison in Bochum von rund 2000 Fans.

•Bochum – Braunschweig, Sonntag 13.30 Uhr

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