Lieberknecht: Wir haben gegen Paderborn etwas gut zu machen

Braunschweig  Die 0:1-Niederlage in der Hinrunde in Paderborn wurmt Spieler und Verantwortliche von Eintracht . Im Rückspiel am Freitag soll es die Revanche geben.

Blickt nach vorne: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht.

Foto: regios24

Blickt nach vorne: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Foto: regios24

. Sieben Partien war Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig in der Hinrunde vom vierten bis zum zehnten Spieltag ohne Niederlage. Dann erwischte es die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht beim 0:1 gegen den SC Paderborn.

„Wir haben aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen. Die Niederlage wollen wir wettmachen“, sagt deshalb der Eintracht-Coach, dessen Team vor dem Heimspiel am Freitagabend gegen eben jene Paderborner erneut seit sieben Begegnungen unbezwungen ist. Kommt das Ende der Serie erneut gegen die Ostwestfalen?

„Wir spielen gegen eine Mannschaft, die ein großes Ziel vor Augen hat“, erklärt Lieberknecht. Mit 50 Zählern rangiert die „Überraschungsmannschaft schlechthin in dieser Saison“, so der Eintracht-Trainer, auf Platz fünf, nur drei Punkte hinter dem Relegationsrang. Allerdings wartet die Elf von Trainer Roger Schmidt seit drei Spieltagen auf einen Erfolg, holte dabei nur einen Zähler, beim 0:0 gegen Bochum. Gegen Ingolstadt (0:4) und Duisburg (1:2) gab es zwei Niederlagen.

Paderborn, in der Hinserie mit nur 13 Gegentreffern die defensivstärkste Mannschaft der zweiten Liga, kassierte in den bisher zehn Rückrundenpartien bereits 19 Tore. Ein Grund: Die etatmäßigen Innenverteidiger Sören Gonther (Kreuzbandriss), Markus Palionis (Sehnenreizung) und Florian Mohr (Innenbandverletzung im Knie) fehlen. Ersetzen muss Schmidt zudem den gesperrten Christian Strohdiek – ebenfalls ein Inneverteidiger. Zurück im Paderborner Kader wird in Braunschweig Spielmacher Enis Alushi erwartet, der seine Rot-Strafe abgesessen hat.

Da sieht die personelle Situation für Torsten Lieberknecht sehr gut aus. Nur die langzeitverletzten Matthias Henn, Steffen Bohl und Benjamin Kessel fehlen. Der Rest des 28-Mann-Kaders ist spielfähig. Auch Marcel Correia, der am Sonntag einen 90-Minuten-Einsatz in der U-23-Oberligamannschaft absolvierte.

„Wir sind in der komfortablen Lage, dass wir einiges ausprobieren können“, deutet Lieberknecht Personalwechsel an. Festlegen wollte sich der Trainer allerdings nicht. Eintracht erwartet morgen zum neunten Mal in dieser Saison mehr als 20 000 Zuschauer.

•Eintracht – Paderborn, Freitag 18 Uhr, Eintracht-Stadion

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