Eintracht stellt sich in Aue auf Kampf ein

Braunschweig  Der Gastgeber steht in der 2. Fußball-Bundesliga mit dem Rücken zur Wand. Platz 14 heißt Abstiegskampf pur. Heute kommt Eintracht.

Im Hinspiel kam Aue zu einem 1:1 in Braunschweig. Hier kämpft Innenverteidiger René Klingbeil mit Domi Kumbela.

Foto: Sebastian Priebe/regios

Im Hinspiel kam Aue zu einem 1:1 in Braunschweig. Hier kämpft Innenverteidiger René Klingbeil mit Domi Kumbela. Foto: Sebastian Priebe/regios

Auf heimischem Rasen noch zweimal gut trainiert und dann in den Bus: Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig ist Sonntag mit 19 Spielern ins Erzgebirge aufgebrochen, wo heute um 20.15 Uhr in Aue das Fernseh-Live-Spiel angepfiffen wird. Mit dabei auch Torhüter Daniel Davari, der nach einem Trainingsunfall am Donnerstag für einen Tag zur Beobachtung in einer Klinik gewesen war.

„Da uns vor Ort nur Kunstrasenplätze zur Verfügung standen, haben wir das Abschlusstraining gestern noch zu Hause absolviert“, sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht.

Aufgrund der Tabellensituation ist klar, was die Braunschweiger heute Abend erwartet. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte Aues Marc Hensel bei der Abschluss-Pressekonferenz. „Es geht nur ums Ergebnis.“ Thomas Paulus, nach längerer Verletzungspause wieder einsatzbereit, meinte: „Wir werden alles versuchen, alles reinhauen. In unserer Lage zählt jeder Punkt.“

Mit breiter Brust, Vehemenz, aber auch einer Portion Lockerheit und Spaß soll seine Mannschaft ins Spiel gegen die Eintracht gehen, wünschte sich Aues-Trainer Rico Schmitt. „Mit allen Mitteln und Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen, werden wir in die so wichtige Partie gehen“, kündigte Schmitt an, dessen Stuhl nach einer Heimpleite wohl arg wackeln würde. Schließlich wollen die Sachsen in ihrem zweiten Jahr als Zweitligist nicht wieder eine Liga zurückfallen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (1)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort