In der Rückrunden-Tabelle ist Eintracht Letzter

Braunschweig  Nach den ersten vier Spielen hat der Aufsteiger erst zwei Punkte auf seinem Konto

Deniz Dogan.

Foto: regios24/Mottl

Deniz Dogan. Foto: regios24/Mottl

Marc Arnold will den Rückrunden-Auftakt gar nicht beschönigen. „Von den Ergebnissen her ist es bisher nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, räumt der sportlicher Leiter von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweiger ein. Schließlich stehen für den Aufsteiger nach den ersten vier Spielen gegen 1860 München (0:3), Alemannia Aachen (1:1), Eintracht Frankfurt (1:2) und den Karlsruher SC (0:0) erst zwei Punkte zu Buche.

Mit dieser mickrigen Ausbeute belegt die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht in der Rückrunden-Tabelle den letzten Platz. In der Hinrunde hatten die Blau-Gelben nach besagten vier Begegnungen bereits neun Punkte auf ihrem Konto – also sieben mehr als zum jetzigen Zeitpunkt. Was zum Teil sicherlich auch der Aufstiegseuphorie geschuldet war, glaubt Arnold. „Außerdem hatten wir den Vorteil, dass wir aus der Vorsaison schon sehr eingespielt waren.“ Ein Vorteil, der mittlerweile aufgebraucht ist.

Hinzu kommt, dass einige Konkurrenten in der Winterpause noch einmal tief in die Tasche gegriffen haben, um personell aufzurüsten. Die Eintracht-Verantwortlichen beließen es hingegen trotz Verletzungssorgen bei zwei Neuzugängen.

Nicht zuletzt aufgrund der guten Leistung bei der 1:2-Niederlage in Frankfurt („Spielerisch die beste Mannschaft der Liga“) lässt sich Arnold von der Punkte-Diskrepanz zwischen Hin- und Rückrunde nicht aus der Ruhe bringen lässt. Erst recht, da der Vorsprung auf die Abstiegsränge immer noch 14 Punkte beträgt. „Als Aufsteiger ist es völlig normal, dass man mal einen Hänger hat“, sagt Arnold mit Blick auf die zuletzt vier sieglosen Spiele in Folge.

Entscheidend, so Braunschweigs sportlicher Leiter, sei einzig und allein, wie viele Zähler man am Saisonende gesammelt hat. „Wichtig ist, dass wir vorne so schnell wie möglich eine 4 stehen haben“, sagt der 41 Jahre alte Ex-Profi in Anspielung auf die 40-Punkte-Marke, die bislang immer zum Klassenerhalt gereicht hat.

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