Eintrachts Reichel hat seine Sperre abgesessen

Braunschweig  Torsten Lieberknecht erwartet keinen Augenschmaus, wenn Eintracht Braunschweig am Sonnabend den Karlsruher SC zum Zweitligaspiel empfängt.

Ken Reichel (vorne), hier Anfang August 2011 im Pokalspiel gegen Bayern Münchens Anatolij Tymoshchuk, hat seine Gelbsperre verbüßt und kehrt ins Eintracht-Team zurück.

Foto: Joachim Mottl/regios24

Ken Reichel (vorne), hier Anfang August 2011 im Pokalspiel gegen Bayern Münchens Anatolij Tymoshchuk, hat seine Gelbsperre verbüßt und kehrt ins Eintracht-Team zurück. Foto: Joachim Mottl/regios24

Die Marschroute ist klar. „Wir müssen die Partie mit einer gesunden Portion positiver Aggressivität abarbeiten“, sagte der Eintracht-Coach. Er erwartet einen Kontrahenten, der auf Biegen und Brechen kämpfen wird, um sich aus seiner prekären Lage am Tabellenende zu befreien. „Der KSC steht mit dem Rücken zur Wand“, weiß Lieberknecht. Zudem seien die Platzverhältnisse derzeit nicht optimal. Gefährdet sei die Ausrichtung der Partie nicht, zu der 19 000 Zuschauer erwartet werden, betonte Marc Arnold, Eintrachts sportlicher Leiter.

Mit 15 Zählern rangiert die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen – der Norweger löste vor drei Monaten Rainer Scharinger ab – auf dem vorletzten Tabellenplatz. Nach fünf Niederlagen unter Andersen glückte den Karlsruhern am vergangenen Wochenende der erste Sieg beim 2:1 gegen Aue. In der Winterpause hatte Manager Oliver Kreuzer gleich sechs Neuzugänge in den Wildpark geholt: Boubacar Fofana (Kartalspor), Ilias Charalambous (Famagusta), Bekary Soumaré (US Boulogne-sur-Mer), Makhtar Thioune (Molde BK), Iount Rada (FC Cluj) und Alexander Stolz (VfB Stuttgart II). Zudem stieß der 18 Jahre alte Hakan Calhanoglu aus dem KSC-Nachwuchs zum auf 34 Spieler angewachsenen Kader und gefiel bei seinem ersten Zweitligaeinsatz beim Sieg gegen Aue.

In Frankfurt hatte sich Mathias Fetsch eine Schulterprellung zugezogen, die einen Einsatz gegen den KSC unmöglich macht. Fehlen werden zudem Benjamin Kessel, der sich wegen seiner muskulären Beschwerden in München bei Bayern-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt vorstellte, sowie die langzeitverletzten Matthias Henn, Marcel Correia und Steffen Bohl. Zurück im Training ist hingegen Nico Zimmermann.

•Eintracht Braunschweig – Karlsruher SC, Sonnabend 13 Uhr, Eintracht-Stadion

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
    Weitere Artikel aus diesem Ressort