Nur noch 200 Karten fürs Pauli-Spiel: Fans sauer

Braunschweig  2100 Karten hatte Eintracht fürs Top-Spiel, nur wenige kamen in den freien Verkauf. Frierende Fans erfuhren zu spät davon. Eintracht entschuldigt sich.

Die Entscheidung im Hinspiel gegen den FC St. Pauli: Eintracht-Kapitän Dennis Kruppke (rechts) trifft zum 1:0.

Foto: regios24/Mottl

Die Entscheidung im Hinspiel gegen den FC St. Pauli: Eintracht-Kapitän Dennis Kruppke (rechts) trifft zum 1:0. Foto: regios24/Mottl

.Ein Auswärtsspiel, das viele Eintracht-Fans live miterleben wollen. Sonntag, 26. Februar, treten die Löwen in der 2. Fußball-Bundesliga beim FC St. Pauli an. Klar, dass gestern beim Karten-Verkaufsstart trotz klirrender Kälte viele Anhänger vor der Eintracht-Geschäftsstelle anstanden.

Doch viele, die sich vielleicht gar frei genommen hatten, mussten mit leeren Händen umkehren. Nur 200 der gut 2100 Karten, die Eintracht zustanden, kamen nach Vereinsangaben noch in den Verkauf. Fan-Klubs hatten fast alle Karten vorbestellt und wurden vorrangig bedient, so heißt es. Lautstarke Proteste in der Geschäftsstelle soll es gestern früh gegeben haben – durchgefrorene Fans waren richtig sauer.

Und zurecht, wie der Verein eingesteht. „Wir haben es in den vergangenen Tagen versäumt bekannt zu geben, dass nur noch 200 Karten in den freien Verkauf gehen. Dafür möchten wir uns in aller Form entschuldigen“, sagte Soeren Oliver Voigt, Eintracht-Geschäftsführer. „Erste Kartenbestellungen der Fanklubs sind bereits im Dezember beim Fanprojekt eingegangen. Um möglichst die Fans zu berücksichtigen, die regelmäßig zu Auswärtsspielen fahren, haben wir diese Vorbestellungen auch gerne angenommen und berücksichtigt.“

Eintracht will aus dem unerfreulichen Vormittag Konsequenzen ziehen. „Wir werden den Ablauf des Vorverkaufs für Auswärtsspiele so optimieren, dass so etwas nicht noch einmal passiert“, versprach Voigt. hds

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