Warum Dominick Kumbela plötzlich Domi genannt wird

"So viele Tore wie möglich" will Domi Kumbela diese Saison schießen. "Eine Marke habe ich mir nicht gesetzt."

Foto: regios24/S. Priebe 

"So viele Tore wie möglich" will Domi Kumbela diese Saison schießen. "Eine Marke habe ich mir nicht gesetzt." Foto: regios24/S. Priebe 

Die Namensänderung passierte in der Sommerpause. Ganz heimlich, still und leise wurde in Eintrachts offiziellen Vereinspublikationen aus Dominick Kumbela der Domi Kumbela gemacht. Was dazu führte, dass sich viele Anhänger verwundert die Augen rieben: Warum wird der Stürmer plötzlich nur noch mit seinem Spitznamen genannt?

Unserer Zeitung verriet Kumbela diese Woche des Rätsels Lösung. "In meiner Geburtsurkunde steht tatsächlich Domi", erzählt der Deutsch-Kongolese. Als er aber in jungen Jahren nach Deutschland kam und im Verein anfing, Fußball zu spielen, "haben mich die Mitspieler plötzlich Dominick gerufen". Weil sie, was ja auch nahe liegt, dachten, dass dies sein regulärer Vorname sei. Für den 27-Jährigen war das bisher nie ein Problem. "Selbst meine Geschwister nennen mich mittlerweile Dominick."

Doch dann stieg Eintracht im Frühjahr in die 2. Liga auf. Dank der Tore von Dominick Kumbela, der ja in Wirklichkeit Domi heißt. "Damit es da nicht eines Tages Missverständnisse gibt, habe ich den Verein im Sommer gebeten, künftig meinen richtigen Namen zu verwenden."

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