Endstation Allianz-Arena

BRAUNSCHWEIG. In den vergangenen Jahren, als der Eintracht-Tross unterwegs nach Unterhaching oder Burghausen war, blickten die Blau-Gelben im Vorbeifahren immer etwas sehnsüchtig auf die Münchner Allianz-Arena. "Es war immer unser Traum, dort endlich anhalten zu dürfen", berichtet Trainer Torsten Lieberknecht.

Am Freitagabend Abend, wenn seine Elf bei 1860 München zu Gast ist, geht dieser Traum in Erfüllung. "Wir dürfen uns aber nicht vom Stadion blenden lassen. Das ist nur schönes Beiwerk. In erster Linie geht es schließlich um drei Punkte."

Obwohl die Braunschweiger das Hinspiel mit 3:1 für sich entscheiden konnten, hat Lieberknecht Höllen-Respekt vor den Sechzigern. "Wir haben damals gesehen, dass die mehr Stärken als Schwächen haben."

Insbesondere das Umschaltspiel hat dem Eintracht-Coach Mitte Juli imponiert. "Da müssen wir höllisch aufpassen", warnt Lieberknecht, "dürfen uns aber auch nicht verstecken".

Personell war die Lage beim Aufsteiger diese Woche angespannt. Neben den verletzten Henn, Correia, Bohl und Unger mussten Emre Turan und Marjan Petkovic mit einem grippalen Infekt pausieren. Um im Training überhaupt Elf gegen Elf spielen zu können, wurde der Kader mit Akteuren aus der Oberliga-Reserve aufgefüllt.schi

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