Pfitzner verlängert bis 2014

Schöne Erinnerung an das letzte Spiel gegen Alemannia Aachen: Marc Pfitzner (rechts) und Ken Reichel feiern den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Archivfoto: Agentur Hübner 

Schöne Erinnerung an das letzte Spiel gegen Alemannia Aachen: Marc Pfitzner (rechts) und Ken Reichel feiern den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel. Archivfoto: Agentur Hübner 

Kontinuität heißt die Marschroute. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig geht seinen Weg konsequent weiter und plant lange im Voraus mit den Leistungsträgern im Team. Nach Mirko Boland hat nun auch Marc Pfitzner seinen Vertrag verlängert."Ich freue mich, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen", sagte Marc Arnold, der sportliche Leiter der Blaugelben. Pfitzner stehe auch ein wenig symbolisch für den Weg der Eintracht in den zurückliegenden Jahren. "Marc hat mit seiner eigenen Entwicklung maßgeblich zur Entwicklung unserer Mannschaft beigetragen. Wir sehen in ihm Potenzial, sich noch weiter zu verbessern. Deshalb haben wir uns früh zusammengesetzt."

Mit Pfitzner bleibt der einzige waschechte Braunschweiger in der Mannschaft. "Meine Familie lebt hier, meine Freunde – natürlich ist es ein Traum, bei Eintracht weiter als Profi Fußball spielen zu können. Es gibt doch nichts Schöneres", sagte der 27 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler.

Dass die Braunschweiger so ein sensationelles Jahr hinter sich haben, dass sie in der neuen Liga sogar so phantastisch mithalten, hat auch Pfitzner ein wenig überrascht. "Vor dieser Saison habe ich nicht damit gerechnet", sagte der Mann mit der Rückennummer 31.

Pfitzners großes Plus: das riesige Kämpferherz. Er ackert, rennt, grätscht und gibt nie auf. Was ihm spielerisch in der einen oder anderen Situation fehlen mag, macht der 27-Jährige durch seine enorme Leidenschaft wett. Er gibt nie einen Zweikampf verloren, will jeden einzelnen gewinnen.

Pfitzner, der erst seine zweite Vertragsverlängerung in seiner Profi-Karriere machte, erinnert sich natürlich gern an die zurückliegenden Jahre. Die Qualifikation in letzter Sekunde für die eingleisige 3. Liga oder der rauschende Aufstieg im Mai dieses Jahres haben sich eingegraben.

Und was hat er sich für Ziele gesetzt? "Ich habe hier in der Braunschweig von der Kreisliga an jetzt in jeder Liga gespielt, es fehlt mir also nur noch eine", sagte Pfitzner und lächelte. "Wer weiß, was in fünf Jahren ist." Ein waschechter Braunschweiger Löwe und sein Traum.

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