Kumbela-Wechsel? Eintracht weiß von nichts

Braunschweig  Marc Arnold war überrascht. Eintracht Braunschweigs sportlicher Leiter las am Montag in der Bild-Zeitung, dass einige Klubs Domi Kumbela haben wollen.

Angeblich im Visier anderer Klubs: Domi Kumbela.

Foto: regios24/Mottl

Angeblich im Visier anderer Klubs: Domi Kumbela. Foto: regios24/Mottl

Angeblich steht Kumbela bei Klubs aus Russland, der Türkei und Zypern auf der Einkaufsliste ganz oben. Ein Stück aus der Gerüchteküche. Die Klubs sollen sich gar schon nach Wechselmodalitäten erkundigt haben.

Allerdings nicht bei Arnold. „Ich weiß von nichts. Weder ein Berater noch ein Verein hat mit uns Kontakt aufgenommen“, stellte der 40-Jährige fest. Da Kumbelas Vertrag beim Zweitligisten noch bis zum 30. Juni 2013 Gültigkeit hat, müsste Eintracht einem vorzeitigen Transfer zustimmen. „Da ist nichts dran. Ich habe andere, wichtigere Dinge zu tun, als mich an irgendwelchen Spekulationen zu beteiligen“, betonte Marc Arnold. Wechsel sind noch bis zum 31. Januar möglich, dann endet die Transferperiode.

Domi Kumbela, der seit Januar 2010 bei Eintracht unter Vertrag steht, wollte sich nicht äußern, verwies auf seinen Berater Konstantin Liolios. Dieser war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Trainer Torsten Lieberknecht bat seine Spieler derweil erstmals nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Spanien wieder im Eintracht-Stadion zum Training. Zwei Übungseinheiten absolvierten die Braunschweiger Profis zum Wochenbeginn. Während Benjamin Fuchs und Benjamin Kessel nach ihren Blessuren wieder spielfähig sind, wie Arnold erklärte, fehlten weiter Matthias Henn und Steffen Bohl, die im Reha-Zentrum Mainz nach ihren Kreuzbandoperationen im Aufbautraining sind. „Bei beiden läuft es nach Plan“, berichtete Arnold. Ebenfalls in Mainz ließ sich Marcel Correia erneut untersuchen. Den Innenverteidiger, der seine Knieverletzung auskuriert hat, plagen Schmerzen im Adduktorenbereich. Er soll mindestens eine Woche in Mainz bleiben. Zur Fortsetzung der Zweitligasaison am 5. Februar beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt werden die drei Defensivspieler nicht zurückerwartet.

Etwas besser stehen die Chancen von Oliver Petersch, der seine Muskelverletzung auskuriert hat und gestern wieder mit der Mannschaft trainierte. Nico Zimmermann absolviert zur Zeit ein individuelles Übungsprogramm mit Athletik-Coach Jürgen Rische. Fraglich ist jedoch, ob Petersch und Zimmermann in den beiden letzten Vorbereitungsspielen am Freitag beim KSV Hessen Kassel und am Sonntag beim Halleschen FC zum Aufgebot gehören. „Wir werden keine Risiken eingehen“, sagte Lieberknecht.

Für das Spiel in Frankfurt, zu dem ein großes Braunschweiger Fan-Aufgebot erwartet wird, sind die Stehplatzkarten im Gästeblock – 1700 Plätze – ausverkauft. In der Geschäftsstelle am Eintracht-Stadion sind nur Sitzplatztickets erhältlich.

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