Wurms und Kellers Einsätze weiter stark gefährdet
WolfsburgDie EHC-Sorgenkinder heißen Armin Wurm und Kilian Keller. Ob die beiden jungen Verteidiger des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten morgen (19.30 Uhr) im Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern auflaufen können, war gestern noch unklar. Es droht weiter Verteidiger-Knappheit.
Wurm hatte am Dienstag eine Weisheitszahn-OP. Auch gestern setzte er noch mit dem Training aus, war stattdessen zur Nachbehandlung beim Arzt. „Ich habe noch Schmerzen“, sagte „Wurmi“ am Nachmittag. Heute muss er ein weiteres Mal zum Arzt. Der an Drittligist Füssen ausgeliehene Keller hatte Freitag im Spiel in Bad Tölz einen Puck ins Gesicht bekommen und war wegen Sehstörungen in eine Münchner Augenklinik gebracht worden. Gestern Abend sollte er das erste Mal wieder in Füssen zum Training aufs Eis gehen.
Coach Pavel Gross hofft trotzdem auf den Einsatz des Duos. Zumal: Der punktbeste EHC-Verteidiger, Aaron Brocklehurst, fällt bekanntlich die nächsten vier Spiele gesperrt aus (siehe Aufmacher). Keller steht den Grizzlys aber höchstens morgen zur Verfügung. Dann reist er zum U20-Nationalteam. Mit dem nimmt er vom 21. Dezember bis 5. Januar an der Junioren-WM in Ufa/Russland teil.
cb