Vogl und „Diesel“ sichern den Extrapunkt
Wolfsburg Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg hat das Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen.
VDie Situation des EHC Wolfsburg in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bleibt weiterhin schwierig. Die Grizzlys gewannen ihr Spiel am Sonntag gegen den ERC Ingolstadt zwar mit 3:2 (0:0, 2:1, 0:1) nach Penaltyschießen. Unterm Strich konnten sie im Kampf um die Play-off-Plätze aber wieder keinen Boden gutmachen.
Der Rückstand auf Platz 10 beträgt weiterhin sechs Punkte. Auf dem letzten Play-off-Platz steht Iserlohn, das ein Spiel weniger ausgetragen hat als der EHC. „Drei Punkte am Wochenende sind in unserer Situation eigentlich zu wenig“, musste auch EHC-Trainer Pavel Gross zugeben. Aber: „Wir sind froh, dass wir sie trotzdem geholt haben.“
Doch genau wie am Freitag in Straubing (Endstand 3:4 n. P.) war auch gestern vor 1978 Zuschauern in der Eis-Arena mehr drin für den EHC. Im ersten Drittel passierte auf beiden Seiten nicht viel. Beide Mannschaften taten sich schwer, eine klare Linie in ihr Spiel zu bringen.
Das änderte sich ab dem zweiten Drittel. Das hatte aber vor allem damit zu tun, dass die Wolfsburger immer besser in Fahrt kamen. Und die Grizzlys belohnten sich. Kai Hospelt schaltete nach einem Abpraller von der Bande am schnellsten und traf zum 1:0 (26. Minute).
Aber die Grizzlys gaben das Spiel wieder einmal innerhalb kürzester Zeit aus der Hand. Erst traf Björn Barta zum Ausgleich (37.). Und nur 106 Sekunden später erzielte Ex-EHC-Stürmer John Laliberte das 2:1 für die Gäste.
Der EHC gab nicht auf und kam kurz vor Schluss zum Ausgleich. Tyler Haskins fälschte einen Schuss zum 2:2 ins Tor ab (59.). Im Penaltyschießen war es dann Sebastian Vogl, der drei Versuche der Ingolstädter parierte. Auf der Gegenseite traf Matt Dzieduszycki und sicherte den Extrapunkt.
Immerhin zwei Punkte, aber es bleibt schwierig. „Wir sind weiterhin zum Siegen verdammt“, sagte Gross, betonte aber auch: „Die drei Punkte vom Wochenende können vielleicht noch wichtig im Endspurt sein.“



