Tore von Hospelt und Haskins reichen nicht
Beim 2:0 am Freitag gegen Straubing hatte der EHC seinen Kasten noch sauber gehalten.
Am Sonntag kassierte der Wolfsburger Eishockey-Erstligist gleich vier Treffer in Ingolstadt. Die Panther siegten vor 3512 Zuschauern mit 4:2 (2:0, 1:2, 1:0). Für Ingolstadt trafen Christoph Gawlik (8.Minute), Thomas Greilinger (13.), Kristopher Sparre (38.) und Jakub Ficenec (55.). Die Wolfsburger Kai Hospelt (36.) und Tyler Haskins (36.) hatten für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.
EHC-Trainer Pavel Gross musste zusätzlich zu den verletzten Stephen Werner und Benedikt Schopper kurzfristig auch auf seinen verletzten Kapitän Blake Sloan verzichten. Die Hausherren machten von Beginn an Druck und gingen verdient in Führung – wenn auch mit tatkräftiger Unterstützung von Daniar Dshunussow. Der EHC-Torwart spielte den Puck unbedrängt auf Gawlik, der keine Mühe hatte, die Scheibe von der blauen Linie ins leere Tor zu schieben. Fünf Minuten später erhöhte Greilinger sogar auf 2:0.
Erst jetzt kam der EHC besser ins Spiel und auch zu eigenen Chancen. Patrick Davis versuchte es mit einem Bauerntrick (14.). Sebastian Furchner scheiterte zunächst an Torwart Ian Gordon und setzte dann den Abpraller über das Tor (17.). Kurz vor der ersten Pause traf Jeremy Reich nur den Pfosten des EHC-Tores.
Hoch her ging es im zweiten Durchgang. Zunächst vergab Gawlik die Riesenchance zum 3:0 (23.). Dann war die Scheibe im Netz. Doch die Ingolstädter Fans jubelten zu früh. Schiedsrichter Lars Brüggemann entschied auf Torraumabseits (29.). Nur Sekunden später erhielt Richard Girard nach einem Check gegen den Kopf von Christopher Fischer eine Matchstrafe.
Fünf Minuten spielte der EHC in Überzahl. Aber erst vier Sekunden vor Ablauf der Zeitstrafe kamen die Gäste zum Torerfolg. Einen Hospelt-Schuss fälschte Jeffrey Likens unhaltbar ab. 31Sekunden später war der EHC wieder im Spiel. Haskins verlängerte einen Laliberte-Schuss ins Tor – 2:2. Doch zwei Minuten vor der Pause gingen die Ingolstädter durch Sparre erneut in Führung.
Im Schlussabschnitt versuchte der EHC noch einmal alles, doch Ficenec machte mit dem 4:2 alles klar.
