Thema WM – heute wird es ernst fürs EHC-Quartett
Wolfsburg Vier Profis des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten starten an Ostern mit der Nationalmannschaft in die WM-Vorbereitung.
Schweden und Finnland ist im Mai das Ziel eines EHC-Quartetts – aber nicht zum Urlaub machen. Kai Hospelt, Christopher Fischer, Benedikt Kohl und Sebastian Furchner wollen mit Deutschland zur Eishockey-Weltmeisterschaft.
Die findet vom 4. bis 20. Mai in Stockholm und Helsinki statt. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Acht Tests liegen vor der vom Schweizer Jakob Kölliker trainierten DEB-Auswahl. Los geht’s am Osterwochenende mit zwei Partien gegen Rekord-Weltmeister Russland in Freiburg (Samstag, 14.30 Uhr) und Ravensburg (Sonntag, 15.30 Uhr/beide live auf Sport 1).
Aus dem EHC-Quartett dürfte Mittelstürmer Kai Hospelt ob seiner Länderspiel-Auftritte in den vergangenen Jahren gesetzt sein. Außenangreifer Sebastian Furchner gibt nach mehrjähriger Pause sein Nationalteam-Comeback und besitzt Außenseiterchancen. Schwer wird es auch für die Verteidiger Kohl und Fischer. Ihr Problem: Mit Alexander Sulzer und Christian Ehrhoff verstärken voraussichtlich zwei NHL-Profis das Nationalteam. Sie verpassten mit Buffalo die Play-offs und stünden zur Verfügung.
Aber Fischer gibt sich kämpferisch: „Ich möchte mich empfehlen. Ich hoffe und bin guter Dinge, dass es dieses Mal klappt. 2010 und 2011 verpasste er unter dem ehemaligen Bundestrainer Uwe Krupp die WM-Teilnahme immer nur hauchdünn. Als punktbester deutscher Verteidiger der DEL-Hauptrunde und unter Krupps Nachfolger Kölliker stehen die Chancen nun besser. „Es ist klar, dass noch einige Spieler dazukommen werden. Da kann man sich nie sicher sein.“
Letzteres gilt auch für den Bundestrainer. Köllikers Vertrag gilt vorerst nur bis nach der WM. Verpasst Deutschland das Viertelfinale, könnte für ihn schon wieder Schluss sein. 26 Spieler stehen ihm für die erste Vorbereitungsphase zur Verfügung. Es fehlen die Nationalspieler der noch in den Play-offs spielenden Klubs Berlin, Mannheim, Ingolstadt und Straubing.
Auch die Russen sind nicht komplett. Den jüngsten Vergleich der A-Teams gewann Deutschland mit 2:0 bei der WM 2011.



