Schwarzes Wochenende zum Start für den EHC
Wolfsburg Zwei Spiele, null Punkte – eine ernüchternde Start-Bilanz zog der EHC Wolfsburg nach dem 2:4 in Hamburg und dem folgenden 4:5 gegen Krefeld.
Klassischer Fehlstart für den EHC Wolfsburg: Das Auftakt-Wochenende in der Deutschen Eishockey-Liga beendeten die Grizzlys mit zwei Niederlagen. Dem 2:4 vom Freitag in Hamburg ließen sie am Sonntag ein 4:5 (1:0, 0:2, 3:3) gegen Krefeld folgen.
Matt Dzieduszycki war vor 1962 Zuschauern in der Eis-Arena der einzige EHC-Profi, der restlos überzeugte. Zwei Doppelpacks schnürte der Torjäger in den ersten beiden Partien. Zu Punkten reichten seine vier Treffer jedoch nicht. Gestern trafen außerdem Norm Milley und Robbie Bina für Wolfsburg. Auf Krefelder Seite waren Francois Methot, Roland Verwey, Herberts Vasiljevs, Daniel Pietta und Mark Voakes erfolgreich.
Aufgrund des unzureichenden Mitteldrittels der Grizzlys ging der Sieg der Gäste am Ende auch in Ordnung. EHC-Trainer Pavel Gross bewies mit seiner Torhüter-Rotation kein glückliches Händchen. Erst hatte er in Hamburg dem vom Zweitligisten Landshut gekommenen Sebastian Vogl überraschend den Vorzug vor der letztjährigen Nummer 1, Daniar Dshunussow, gegeben. Dann tauschte er am Sonntag schon wieder. Nun droht ihm eine Torwartdiskussion, weil sich kein Kandidat so richtig empfehlen konnte.
Neun Gegentore waren zu viel, um Zählbares mitzunehmen. Wie es von der Papierform her zu befürchten war, entpuppte sich zum Liga-Start die Abwehr als Schwachpunkt. Vor allem das Fehlen von Christopher Fischer machte sich in beiden Spielen negativ bemerkbar. In den nächsten Wochen stehen Gross zudem nur sechs gesunde Verteidiger zur Verfügung, weil Rainer Köttstorfer (Zerrung) voraussichtlich in dieser Woche noch nicht fit wird und weil Kilian Keller nun – wie geplant – zum Oberligisten Füssen ausgeliehen wird.
