Schopper-Sperre: Grizzlys hoffen auf ein mildes Urteil
Wolfsburg Nach seiner Strafe gegen Hamburg muss der EHC Wolfsburg mindestens zwei Spiele auf Benedikt Schopper verzichten.
Mindestens zwei Spiele muss Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg auf Benedikt Schopper verzichten. Der Verteidiger kassierte am Dienstag im Spiel in Hamburg nach einem Check gegen Christoph Schubert eine Matchstrafe. Die Grizzlys hoffen indes auf ein mildes Urteil.
Trotz seiner Augeninfektion hatte EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf gestern bereits wieder ordentlich zu tun. Die Wolfsburger müssen eine Stellungnahme abgeben. „Bis Freitag müssen wir sie eingereicht haben“, erklärt Fliegauf, der das Schreiben zusammen mit Trainer Pavel Gross aufsetzt.
Eine Zwei-Spiele-Sperre hat eine Matchstrafe aber auf jeden Fall zur Folge. „Wir wünschen uns, dass es auch nur die beiden Spiele sind“, sagt Fliegauf. Er hat sich die Situation noch einmal auf Video angesehen. Es sei unglücklich gelaufen. „Es ist eine ganz normale Spielsituation. Schubert fährt ins Mitteldrittel und bekommt den Check von der Seite. Benedikt trifft ihn mit der Schulter am Kopf. Er hatte die Schulter aber nicht oben. Beide sind große Spieler. Das ist leider unglücklich gelaufen.“ Der EHC-Manager betont aber auch: „Das ist ein Foul, das kann man so sehen.“
Was gegen eine milde Strafe für Schopper spricht, ist die schwere Verletzungsfolge. Der Freezers-Verteidiger zog sich eine Schädelprellung und eine Gehirnerschütterung zu. „Das ist im Moment ein sensibles Thema mit den Checks.“ In letzter Zeit zogen sich einige Spieler Gehirnerschütterungen zu. Vor allem die Eisbären Berlin erwischte es ganz hart. „Ich gehe aber davon aus, dass es eine Strafe eher unteren Maßes wird“, sagt Fliegauf.
Als Ersatz steht Stürmer Christoph Höhenleitner als Verteidiger bereit. „Mit ,Höhi’ haben wir noch einen Joker für die Abwehr“, sagt Fliegauf schmunzelnd. nim



