Personallage bleibt angespannt
Wolfsburg Statt der erhofften Rückkehr einiger verletzter Spieler, fielen nun noch zwei weitere aus. Das Lazarett des EHC Wolfsburg ist weiter voll besetzt.
Vor Sonntag entspannt sich die Personalsituation beim Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg nicht. Mindestens ohne Fünf spielen die Grizzlys am Freitag (19.30 Uhr) zu Hause gegen Nürnberg. Die Ice Tigers sind zwar Vorletzter, „aber gefährlich“.
Die Warnung kommt von Sportdirektor Charly Fliegauf. „Ein Platz in den Top 4 wäre wegen des Heimrechts im Play-off-Viertelfinale schön, aber wichtig ist, dass wir erst einmal von Platz 7 wegbleiben.“ Ansonsten müssten die Grizzlys in die vorgeschaltete erste Play-off-Runde, in der die Teams auf den Rängen 7 bis 10 in einer Best-of-3-Runde die letzten zwei Viertelfinal-Plätze ausspielen.
Deshalb erwartet die Grizzlys ein echtes Endspiel in Düsseldorf am Sonntag (19.15 Uhr, live auf Sky). Fliegauf hoffte am Dienstag auf Schützenhilfe von Berlin, wo die DEG Metro Stars am Abend antreten mussten. Aber egal, wie die Partie ausging und ob der EHC gegen Nürnberg punktet – mit einem Sieg am Sonntag in Düsseldorf können die Grizzlys aus eigener Kraft alles klarmachen und sich einen Platz in den Top 6 sichern.
Dann kehrt auch Benedikt Schopper ins Team zurück, der noch bis einschließlich Freitag gesperrt ist. Ob verletzte EHC-Profis bis dahin genesen sind, ist fraglich. Rekonvaleszent Blake Sloan (entzündete OP-Wunde) war am Dienstag erneut nicht auf dem Eis. Auch André Huebscher (muskuläre Probleme) und Matt Dzieduszycki (Rückenprobleme) fehlten weiter. Hinzu kamen die krankheitsbedingten Ausfälle von Stürmer Vincenz Mayer und Torwart Lukas Lang, die das Training absagen mussten.
Umso wichtiger sei der jüngste 6:2-Heimsieg über Köln nach 0:2-Rückstand gewesen. Fliegauf: „Der hat der Mannschaft viel gebracht.“



