Pellegrims ist froh: EHC-Kader wird größer
Wolfsburg Das Lazarett des EHC Wolfsburg lichtet sich. Als Erster soll dies Dienstag-Gegner-Straubing zu spüren bekommen.
Es wird wieder voll im Kader des EHC Wolfsburg. Voraussichtlich 20 Spieler stehen dem Eishockey-Erstligisten am Dienstag (19.30 Uhr) im Spiel bei den Straubing Tigers zur Verfügung.
Am Wochenende im Training zeichnete sich ab, dass einige angeschlagene Profis spielen können. Torwart Sebastian Vogl (leichte Gehirnerschütterung), Martin Walter (Fingerbruch), Benedikt Schopper (Entzündung am Knöchel) und Adrian Grygiel (Muskelfaserriss) haben die Einheiten problemlos absolviert. Mit dabei, aber noch kein Thema für morgen ist Tyler Haskins nach seiner Gehirnerschütterung.
Vor seinem Comeback steht indes Matt Dzieduszycki. Der Stürmer fehlte wochenlang wegen einer Gehirnerschütterung. Seit einiger Zeit aber ist er wieder im Mannschaftstraining. „Wir müssen bei ihm zwar weiter von Tag zu Tag schauen. Aber bis jetzt sieht es so aus, dass er zurückkommt“, berichtet Co-Trainer Mike Pellegrims.
Bereits am Montag nach dem Vormittagstraining und einem gemeinsamen Mittagessen bricht die EHC-Mannschaft mit dem Bus nach Straubing auf. Nicht mit an Bord sind die Deutschland-Cup-Teilnehmer Benedikt Kohl, Kai Hospelt und Norm Milley. Das Trio blieb eine weitere Nacht in München und reist von dort aus gleich nach Straubing. „Es wird auch Zeit, dass wir wieder einen großen Kader haben“, spielt Pellegrims auf die Verletztenmisere im Jahr 2012 an, die mit für den aktuell letzten Tabellenplatz verantwortlich ist. Den Gegner hat der Co-Trainer ausgiebig auf Video studiert. „Die Straubinger sind wie vergangene Saison läuferisch gut und spielen aggressives Eishockey.“ Da muss der EHC dagegenhalten, wie zuletzt beim 4:2 in Köln.
