Krefeld zittert um Torwart Langkow
Den höchsten Saisonsieg feierte der EHC am 20.November – gegen Krefeld.
10:2 hieß es damals für den Wolfsburger Eishockey-Erstligisten. Heute (19.30 Uhr) sind die Pinguine erneut zu Gast in der Eis-Arena.
„Wir werden eine ganz andere Krefelder Mannschaft sehen. Sicherlich werden sie doppelt motiviert sein und sich revanchieren wollen“, sagt Wolfsburgs Co-Trainer Mike Pellegrims. Es gebe keinen Grund, den Gegner zu unterschätzen, warnt auch Charly Fliegauf. „Das haben wir schon einmal in dieser Woche gemacht“, spielt der EHC-Manager auf die unnötige 5:6-Niederlage am Dienstag bei den stark ersatzgeschwächten Eisbären Berlin an.
Fliegauf fordert: „Wir müssen 100-prozentig zu Werke gehen. Die Krefelder kämpfen ums Überleben.“ Zurzeit belegen die Westdeutschen Rang 12. Sie haben vier Punkte Rückstand auf Rang 10, der die Qualifikation für die Pre-Play-offs bedeutet. Auch Sonntag-Gegner Augsburg auf Rang 11 will ein vorzeitiges Saisonende vermeiden. „Das ist ein wichtiges Wochenende für uns. Beide Gegner werden um Platz 10 kämpfen und uns nichts schenken. Wir müssen von der ersten Minute an da sein“, betont Fliegauf.
Während der EHC mit demselben Kader wie beim Berlin-Spiel antreten wird, steht bei Krefeld noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Torwart Scott Langkow. Der Kanadier laboriert an einer Leistenverletzung. Zuletzt konnte er nur eingeschränkt trainieren. Mit Pascal Trepanier und Pascal Zerressen waren unter der Woche zwei Spieler wegen einer Grippe nicht voll einsatzfähig.
Sollte Langkow heute nicht zwischen den Pfosten stehen, bekäme Ersatzkeeper Danijel Kovacic eine Chance. Kovacic vertrat Langkow auch am 20. November – damals siegten die Wolfsburger bekanntlich mit 10:2. Wiederholung ausgeschlossen?



