Huebscher übel im Gesicht verletzt
Wolfsburg Ein Trainingsunfall beim EHC Wolfsburg sorgte für einen kurzen Schock. Stürmer André Huebscher bekam eine Kufe ins Gesicht und musste blutend vom Eis.
Das hätte ins Auge gehen können: Bei einem Trainingsunfall zog sich EHC-Stürmer André Huebscher Schnittwunden im Gesicht zu, musste genäht werden. Sein Einsatz für den Wolfsburger Eishockey-Erstligisten am Dienstag (19.30 Uhr) in Hamburg ist nicht gefährdet.
Das sagte Pavel Gross. „Ich gehe davon aus, dass er spielt“, erklärte der EHC-Cheftrainer. Was war passiert? Huebscher war in der Übungseinheit am Montag bei einem Zweikampf gestürzt. Auf dem Eis liegend, bekam er unglücklich die Schlittschuhkufe eines Kollegen ins Gesicht. Gross zuckte beim Anblick zusammen. „Ich bin froh, dass es nichts Schlimmeres ist. Etwas höher, und das Auge hätte verletzt werden können“, sagte der Coach.
Huebscher stand noch von allein auf und fuhr schwankend zur Bande. Dort stützten ihn sofort Trainer und Mitspieler. Von Physiotherapeut Stefan Döcke und Teambetreuer Matthias Pallapies wurde der blutende Stürmer in die Kabine geleitet. Umgehend wurden die Mannschaftsärzte alarmiert. Einer kam raus und nähte die Wunden.
Gibt es keine Komplikationen, steht Huebscher am Dienstag im Kader. Das Tor hütet erneut Lukas Lang. Darauf legte sich Gross fest, wollte die Torhütersituation aber nicht weiter kommentieren. „Ich entscheide von Spiel zu Spiel, wer spielt.“ Zum dritten Mal in Folge muss somit Daniar Dshunussow, der statistisch zweitbeste Keeper der Liga, trotz zuvor guter Leistungen auf die Bank. Die EHC-Profis sind heiß aufs Derby. „Wir wollen uns in den Top 6 etablieren und noch ein paar Plätze gutmachen“, sagt Verteidiger Christopher Fischer. Heißt im Klartext: Die Grizzlys greifen Platz 1 an.



