Hospelt und Furchner erlegen Hähne
EHCWolfsburg meldet sich mit einem ungefährdeten 3:0 in Iserlohn zurück. Torwart Daniar Dshunussow verbucht sein viertes Saisonspiel ohne Gegentor.
Der EHC hat die jüngsten Rückschläge gut verkraftet. Am Freitagabend meldete sich der Eishockey-Vizemeister aus Wolfsburg in Iserlohn mit einem ungefährdeten 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)-Sieg zurück.
Kai Hospelt (2) und Sebastian Furchner erzielten die Grizzly-Tore. Die Wiedervereinigung der beiden Ex-Kölner in einer Reihe zahlte sich sogleich aus. Torwart Daniar Dshunussow verdiente sich mit einer guten Leistung seinen vierten Shut-out (Spiel ohne Gegentor) der Saison.
EHC-Trainer Pavel Gross hatte einige Formationen im Vergleich zur Startaufstellung beim Berlin-Spiel leicht verändert. Sebastian Furchner rückte vor in die erste Sturmreihe zu Hospelt und Norm Milley. Für David Laliberté ging es zurück in Linie3. Und Christoph Höhenleitner und André Huebscher tauschten die Positionen in den Reihe 3 und 4.
In der Abwehr alles wie angekündigt: Neuzugang Marvin Degon verteidigte in seinem ersten Spiel nach der Rückkehr neben Armin Wurm. Gross stellte zudem Robbie Bina zu Benedikt Kohl.
Wie schon beim 7:0-Sieg im ersten Duell in Iserlohn Anfang Oktober bestimmten die Grizzlys das Spiel. Tyler Haskins und Höhenleitner (beide 2.Minute) prüften sogleich Roosters-Torwart Sébastien Caron. Sechs Minuten spielten die Gäste im ersten Drittel in Unterzahl, doch die Sauerländer agierten mit einem Mann mehr viel zu umständlich. Drei halbwegs vernünftige Schüsse gaben sie ab, die aber das EHC-Tor nicht ernsthaft in Gefahr brachten.
Als Dave Spina einen Puck mit der Hand in der Luft stoppen wollte, legte er unfreiwillig für Hospelt auf. Der Nationalspieler bedankte sich für das Geschenk mit dem Wolfsburger Führungstreffer (17.).
Auch im Mittelabschnitt machten es die Gastgeber dem EHC leicht. Colton Fretter (23.) vergab mit einem Solo die beste Chance, die Partie noch einmal spannend zu gestalten. Nach Milleys Chance (28.) bekamen die Roosters (zu deutsch: Hähne) die Scheibe nicht unter Kontrolle. Milley holte sie sich hinter dem Tor zurück und passte in den Slot. Dort stand Furchner und vollstreckte zum 2:0 für die Gäste.
In der 38.Minute nahm Pavel Gross ohne ersichtlichen Grund eine Auszeit. Aber der Coach wusste offenbar, warum. Kurz darauf gab es eine Strafzeit für Iserlohn. Das beste Powerplay-Team der Liga erhöhte erneut durch Hospelt auf 3:0 (40.).
Ein Lattenschuss (46.) von Iserlohns Robert Hock war der Höhepunkt im Schlussdrittel.
Am Sonntag (14.30Uhr, Eis-Arena) geht es für den EHC mit dem Heimspiel gegen Mannheim weiter.


