Haskins’ Penalty sorgt für die Entscheidung
Hamburg Der EHC Wolfsburg setzt seinen Aufwärtstrend fort und feierte beim 4:3 nach Verlängerung bei den Hamburg Freezers seinen dritten Sieg in Folge.
Dritter Sieg in Folge für den EHC: Der Wolfsburger Eishockey-Erstligist gewann Sonntagabend mit 4:3 (0:1, 1:2, 2:0) nach Penaltyschießen bei den Hamburg Freezers. Den entscheidenden Penalty versenkte Tyler Haskins.
Für die Grizzlys war es im dritten Saisonvergleich der erste Erfolg gegen die Hamburger. Dadurch verkürzten sie den Abstand auf einen Pre-Play-off-Platz auf sechs Punkte. Aleksander Polaczek (27. Minute), Matt Dzieduszycki (41.) und Greg Moore (49.) hatten die EHC-Treffer in der regulären Spielzeit erzielt. Kevin Schmidt (10.), Colin Murphy (22.) und Garrett Festerling (25.) trafen für die Hamburger.
Die knapp 6800 Zuschauer sahen ein sehr unterhaltsames Spiel mit zahlreichen Chancen. Den Anfang machten die Hausherren. Mathieu Roy traf in Überzahl nur den Pfosten (7.). Christoph Schubert scheiterte im Nachschuss an Daniar Dshunussow (9.).
Im dritten Versuch klappte es dann. Dzieduszycki bekam die Scheibe nicht richtig weg, Schmidt war zur Stelle – 1:0 (10.). Der Ex-Hamburger Polaczek hatte noch die große Chance zum Ausgleich, geriet aber frei vor dem Tor ins Stolpern (12.).
Kurz nach Beginn des zweiten Drittel erhöhte Murphy nach einem Konter auf 2:0 (22.). „Das war eine typische Situation. Genau das hatten wir angesprochen, da muss sich ein Stürmer fallen lassen“, ärgerte sich EHC-Manager Charly Fliegauf. Zwar gelang Polaczek der verdiente Anschlusstreffer (27.), doch Festerling stellte nach einer Traumkombination den alten Abstand wieder her (35.). Julian Jakobsen schoss kurz vor der zweiten Pause am leeren Tor vorbei. „Wir waren irgendwie immer dabei, aber die Kommunikation hat nicht gestimmt“, sagte Fliegauf.
Im letzten Durchgang wurde es deutlich besser. Dzieduszycki verkürzte nach nur 35 Sekunden mit seinem 19. Saisontreffer auf 2:3 (41.). Moore gelang dank der Mithilfe von Freezers-Goalie Niklas Treutle der verdiente Ausgleich (49.).
In der Verlängerung riskierten beide Teams wenig. Spannend wurde es, als Kai Hospelt eine Minute vor dem Ende eine Zeitstrafe kassierte. Die Hamburger schlugen daraus jedoch kein Kapital mehr.
Im Penaltyschießen war für die Hamburger lediglich Robert Collins erfolgreich, während für Wolfsburg Polaczek und Haskins trafen und so die zwei Punkte sicherten.
