Halloween-Spiel soll für Grizzlys kein Gruselschocker werden
Wolfsburg Hexen, Kürbisse und ein gruselig geschminkter Grizzly prangen am Mittwoch (Beginn 19.30 Uhr, Eis-Arena) auf den Trikots des EHC Wolfsburg.
Zum Gruseln soll das Spiel des Eishockey-Erstligisten gegen Ingolstadt aber nicht sein.
Der EHC befindet sich in einer schwierigen Phase. Als Tabellenletzter geht es darum, nicht den Anschluss an die Play-off-Plätze zu verlieren. Zudem stehen die Grizzlys vor drei Hammerspielen in Folge. Nach dem Duell gegen Ingolstadt kommt am Freitag Berlin. Am Sonntag geht es dann zu Spitzenreiter Köln. „In unserer Situation sind jedes Spiel und jeder Punkt wichtig“, betont EHC-Trainer Pavel Gross, dass sich sein Team keine weiteren Rückschläge erlauben kann.
Dementsprechend versucht Gross, in der Spielvorbereitung das Spiel nicht wichtiger zu machen, als es tatsächlich ist. „Ich werde mich auch in der nächsten Zeit noch wiederholen: Wir können nur etwas erreichen, wenn wir Eishockey arbeiten, also laufen und kämpfen. Nur das kann unser Rezept sein“, verdeutlicht der EHC-Trainer.
Etwas anders und vor allem ein wenig furchteinflößend sehen die Spezial-Trikots aus, die die Grizzlys einmalig zum Spiel an Halloween tragen. Auf einen Motivationsschub dadurch will der EHC-Trainer aber nicht setzen. „Vielleicht macht das für die Spieler etwas aus. Für mich ist nicht wichtig, was wir beim Spiel tragen“, erklärt Gross.
Der Coach der Wolfsburger stellt sich auf einen guten Gegner in der Eis-Arena ein. „Ich erwarte eine Mannschaft, die sehr physisch spielt, die ihre Checks bis zum Ende fährt. Ingolstadt hat eine schnelle Mannschaft.“ Dementsprechend müsse sein Team dagegenhalten. „Wir müssen unser Spiel machen. Ich erwarte, dass alle wach und bereit sind. Nur durch den Kampf können wir gewinnen. Und wenn ein Spieler nicht so viel Selbstvertrauen hat, muss er sich das erarbeiten“, macht Gross deutlich.
Denn der EHC will endlich wieder die rote Laterne abgeben. „Wir sind Letzter. Mit dieser Situation kann keiner zufrieden sein“, sagt Gross. Ein Sieg gegen Ingolstadt könnte zumindest ein Anfang sein, um sich beim Blick auf die DEL-Tabelle auch nach Halloween nicht mehr zu gruseln.



