Grygiel feiert seine EHC-Torpremiere
Wolfsburg Sieben Testspiele, sechs Siege – die Quote des EHC Wolfsburg in der Vorbereitung ist top!
Testspielsieg Nummer 6 in der laufenden Vorbereitung landete der EHC Wolfsburg. Bei den Iserlohn Roosters gewann der Eishockey-Erstligist am Sonntag mit 4:1 (0:0, 1:0, 3:1).
Die EHC-Tore schossen Aleksander Polaczek, Adrian Grygiel, Simon Danner und Christoph Höhenleitner. Für „Polo“ war es bereits der vierte Treffer in der Vorbereitung. Damit schloss er in der internen Wertung zu Kai Hospelt auf. Grygiel gelang seine Torpremiere im Grizzly-Trikot.
Vor 1987 Zuschauern ließen sich beide Teams Zeit, ehe sie auf Touren kamen. Nach torlosem ersten Drittel nutzte Polaczek nach Doppelpass mit Niko Dimitrakos einen verunglückten Wechsel des Gegners zur Führung. Auch auf der anderen Seite hätte der Puck durchaus einschlagen können. Aber EHC-Torwart Sebastian Vogl zeigte eine gute Leistung und hielt den Zweikampf mit Daniar Dshunussow offen.
Richtig Eishockey gespielt wurde im letzten Abschnitt. Obwohl dreimal in Unterzahl, baute der EHC die Führung sogar noch aus. In Unterzahl erhöhte Grygiel auf 2:0. Der Iserlohner Anschlusstreffer schockte die Wolfsburger nicht. „Ein unglückliches Tor, der Puck war zweimal abgefälscht“, berichtet EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf.
Fünf Sekunden 3:5-Unterzahl überstanden die Grizzlys auch schadlos. Ein Torwartfehler des für den leicht angeschlagenen Sebastien Caron eingewechselten Tim Siekmann nutzte Danner zum 3:1. In der Schlussminute nahmen die Gastgeber den Keeper zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor, drängten auf den Anschluss. Die Chance ließ sich Höhenleitner nicht entgehen und traf in den leeren Kasten zum 4:1-Endstand.
„Das war ein hartes Stück Arbeit“, bilanziert Fliegauf. Unterm Strich sei der Sieg aber verdient. „Wir haben besser gespielt als am Freitag beim 3:2 in Krefeld“, lobt der Sportdirektor und ist gespannt auf den Ausgang des internen Torwartduells. Nach Dshunussow am Freitag habe gestern auch Neuzugang Vogl überzeugt. Der darf sich am Freitag (19.30 Uhr) in Hannover noch einmal beweisen. Dshunussow ist am Sonntag gegen Iserlohn wieder dran.
EHC-Trainer Pavel Gross war auch zufrieden, denn: „Iserlohn war ein unangenehmer Gegner und gut in den Zweikämpfen. Das Spiel hätte knapper ausgehen können.“
Iserlohn Roosters: Caron (30. Siekmann) – Ardelan, Rogers; Peltier, Tommassoni; Danielsmeier, Orendorz – Wolf, Hock, Wörle; York, Giuliano, Tepper; Demuth, Nikiforuk, Kahle; Hommelt, Kopitz.
EHC Wolfsburg: Vogl – Schopper, Blanchard; Bina, Brocklehurst; Kohl, Köttstörfer; Keller – Milley, Hospelt, Furchner; Dzieduszycki, Haskins, Danner; Moore, Dimitrakos, Polaczek; Grygiel, Pohl, Höhenleitner; Mayer.
Tore: 0:1 (25:56) Polaczek (Dimitrakos), 0:2 (47:46) Grygiel (Kohl/4:5), 1:2 (49:44) York (Tepper, Orendorz), 1:3 (55:42) Danner (Dzieduszycki, Kohl), 1:4 (59:10) Höhenleitner (Mayer, Grygiel/„empty net goal“).
Strafzeiten: Iserlohn 4 Minuten, Wolfsburg 12 Minuten).



