Grünes Licht für Sloan und Werner beim EHC
Wolfsburg Viele fehlende Stammkräfte, aber auch ein paar Lichtblicke: Alles zur Situation beim EHC Wolfsburg.
Ohne sieben Stammkräfte musste Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg am Sonntag bei der 1:3-Heimniederlage gegen Mannheim auskommen. „Man hat gemerkt, dass die Mannschaft relativ müde war“, sagt EHC-Manager Charly Fliegauf.
Wirklich verbessern wird sich die personelle Situation vor den Spielen am Freitag (19.30 Uhr) in Krefeld und am Sonntag (14.30 Uhr) zu Hause gegen Köln nicht. Für die verletzten Armin Wurm und Tyler Haskins ist die Saison bereits beendet, Verteidiger Benedikt Schopper ist gesperrt (siehe auch Text oben), und der Einsatz der beiden Stürmer Matt Dzieduszycki (Rückenprobleme) und André Huebscher (Adduktoren-Probleme) ist sehr fraglich.
„Es könnte sein, dass André länger ausfällt“, befürchtet Fliegauf. Huebscher hatte sich gegen Mannheim im ersten Drittel verletzt. Dziduszycki musste bereits vor der Partie passen. Auch bei ihm ist eine Prognose schwierig. „Wir müssen die nächsten Tage abwarten. Eine Entscheidung, ob sie spielen können, fällt kurzfristig“, meint Fliegauf.
Gute Nachrichten gibt es für EHC-Trainer Pavel Gross aber auch. Die seit Wochen fehlenden Stephen Werner und Blake Sloan haben nach ihren schweren Verletzungen den Anschluss an die Mannschaft fast geschafft. „Beide haben grünes Licht vom Arzt bekommen“, berichtet Fliegauf.
Kapitän Sloan klagt zwar noch über eine leichte Entzündung an seinem operierten Bein. Aber er trainiert voll mit. Werner muss nach seiner Knieverletzung noch weiter Muskulatur aufbauen, brennt jedoch ebenfalls auf sein Comeback. „Wenn Huebscher und Dzieduszycki ausfallen, könnte es vielleicht sein, dass der Trainer Stephen Werner mitnimmt“, meint Fliegauf.
Gestern hatten die EHC-Profis frei. Auch heute steht aktive Regeneration auf dem Programm. Die Spieler verbringen einige Zeit im Badeland. Kraft tanken für die verbleibenden sechs Partien in der Hauptrunde, lautet das Motto.



