Gross macht Werner Hoffnung aufs Comeback
Wolfsburg Drei Monate war er verletzt, nun hofft er auf seine Rückkehr: Stephen Werner brennt auf seinen Einsatz für den EHC Wolfsburg.
Schlechte Erinnerungen hat Stephen Werner an den morgigen Gegner. Am 20. November 2011 im Heimspiel gegen Krefeld zog sich der Eishockey-Profi des EHC Wolfsburg eine schwere Knieverletzung zu. Ausgerechnet gegen die Pinguine gibt er nun wohl sein Comeback.
Sein Trainer hat schon ganz klare Vorstellungen davon. „Stephen schießt zweimal aufs Tor, macht zwei Tore. Das wäre die beste Antwort und die richtige Strafe für Krefeld“, sagt Pavel Gross augenzwinkernd und wird dann ernst: Erst heute wird er sich entscheiden, ob Werner spielt. „Die Chance ist da.“
Drei Monate musste der Center schon wegen einer Patella-Luxation pausieren. Besteht er den Belastungstest, will Gross ihn auf der angestammten Mittelstürmer-Position in der vierten Reihe bringen. Die bestünde aufgrund der Ausfälle derzeit nur aus Werner und Vincenz Mayer. „Ein Links- oder Rechtsaußen würde dann jeweils hinzurotieren“, erklärt Gross.
Keine Hoffnung auf eine Rückkehr macht sich der Coach in den Fällen Matt Dzieduszycki (Rückenprobleme), André Huebscher (Oberschenkelprobleme) und Blake Sloan (im Aufbautraining).cb

