Gross froh: Alle fit, Dshunussow im Tor
Eishockey: EHC heute in Iserlohn, Montag in Nürnberg
Die gute Nachricht: Auch gestern hat sich kein Spieler des EHC verletzt.In Bestbesetzung tritt der Eishockey-Erstligist am Samstag in Iserlohn an.
Die gute Nachricht vorweg: Auch beim Training am Freitag hat sich kein Spieler des EHC verletzt. Daher wird der Wolfsburger Eishockey-Erstligist am Samstag (Beginn 18.30Uhr) bei den Iserlohn Roosters erstmals mit kompletter Besetzung antreten.
EHC-Trainer Pavel Gross nickte nach der gestrigen Vormittagseinheit ab: "Es sind alle dabei." Auch Stephen Werner und David Laliberté, die zuletzt die Sorgenkinder der Grizzlys waren, haben keine Probleme mehr. Der Coach freut sich darüber, auf alle Spieler zurückgreifen zu können. "Das ist schön für mich. Mit David und Stephen ist die Konkurrenz innerhalb der Mannschaft größer geworden", sagt Gross.
Das genesene Duo wird heute auch auf jeden Fall im Kader stehen. Doch wo es auflaufen wird, behält Gross bis zum Anpfiff für sich. "Da soll sich der Trainer beim Warmmachen Gedanken darüber machen, wie wir spielen." Der EHC-Trainer setzt also auf die Trumpfkarte Unberechenbarkeit. Verständlich, denn die Alternativen im Angriff sind nun vielseitig.
Nur im Tor wird es keine Überraschung geben. Daniar Dshunussow hat sich mit den vergangenen Leistungen für weitere Einsätze empfohlen und wird auch heute wieder den Kasten hüten. Am Montag (18.30Uhr) beim Spiel in Nürnberg kann das aber schon wieder ganz anders aussehen. "Mich interessiert nur das nächste Spiel", sagt Gross.
Auf eine gute Leistung Dshunussows wird es heute auch ankommen. Iserlohn hat sich vor der Saison hochkarätig verstärkt, hat einige Ex-NHL-Spieler in seinen Reihen. "Das ist eine sehr starke Mannschaft. Sie ist vorne sehr gefährlich", warnt Gross. Die Roosters sind mit zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen ordentlich gestartet.
"Wir müssen einen sehr guten Start erwischen. In dem Stadion macht es Spaß zu spielen. Die Zuschauer versuchen mit allen Mitteln, ihre Mannschaft zu pushen. Wir müssen unser Spiel durchziehen und 60Minuten Beständigkeit in unser Spiel bringen", sagt Gross. Dann klappt es auch mit dem ersten Auswärtssieg der neuen Saison. "Jeden Punkt, den wir bekommen können, müssen wir mitnehmen", fordert der Coach.

