Furchner bleibt daheim, Vogl steht wohl im Tor
WolfsburgFür Sebastian Furchner hat es nicht gereicht. Als gestern am Mittag der Mannschaftsbus von Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg nach Straubing aufbrach, saß der Angreifer nicht mit im Bus. Er kann beim Spiel heute (19.30 Uhr) bei den Tigers nicht dabei sein.
„Das ist mir zu riskant. Wenn er nur bei 95 Prozent ist, ist mir das zu wenig. Er ist ein dynamischer Spieler, er braucht seine Muskulatur“, sagt EHC-Trainer Pavel Gross. Für die Partie am Sonntag in der Eis-Arena gegen Ingolstadt (Beginn 16.30 Uhr) könnte es für den schnellen Angreifer aber reichen. „Das werden wir am Samstag sehen. Bis dahin haben wir noch etwas Zeit“, kann sich Gross eine Rückkehr vorstellen. Bei Matt Dzieduszycki ist die Hoffnung, dass sich sein Baby noch etwas Zeit lässt, so dass er nicht kurzfristig aus Straubing abreisen muss.
Gute Einsatzchancen hat hingegen Sebastian Vogl im Tor der Grizzlys. Trotz guter Leistungen Daniar Dshunussows deutet einiges darauf hin, dass Vogl heute mal wieder eine Chance bekommen wird. Gross ließ sich wie immer nicht in die Karten schauen. Er warnt nur noch einmal vor dem gefährlichen Gegner. „Straubing ist eine unangenehme Mannschaft. Es wird nur über die Zweikämpfe gehen.“
So unbequem wie der Gegner war auch schon die Tour gestern nach Straubing. Je weiter die Wolfsburger in den Süden fuhren, desto verschneiter wurde es. „Das gehört dazu. Deswegen fahren wir ja auch schon einen Tag vor dem Spiel“, betont Gross. Denn sein Team soll perfekt vorbereitet in die Partie gehen, um bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-offs-Plätze drei wichtige Punkte einzufahren.