EHC will Spitzenreiter wieder ärgern
Nach den vier Spielen beim Spengler-Cup müssen die Eishockey-Cracks des EHC wieder in der Liga ran.
Der Alltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat den EHC Wolfsburg wieder. Nach der Rückkehr aus der Schweiz vom Spengler-Cup treten die Grizzlys am Dienstag (19.30 Uhr) bei Tabellenführer Mannheim an.
"Davos ist nun vorbei. Das alte Jahr ist vorbei. Jetzt müssen wir uns wieder auf die Liga konzentrieren", sagt EHC-Trainer Pavel Gross. Mit Matt Dzieduszycki sowie den langzeitverletzten Blake Sloan und Stephen Werner fallen drei Spieler aus. Dafür ist der kurzfristig bis Saisonende verpflichtete Patrick Pohl dabei. Im Tor steht Stammkeeper Daniar Dshunussow.
Mannheims Coach Harold Kreis kann gegen Wolfsburg wieder auf die zuletzt fehlenden Niki Goc, Frank Mauer und Felix Brückmann zurückgreifen. Nicht dabei sind Craig MacDonald und Shawn Belle.
Gross erwartet keine große Umstellung vom Spengler-Cup auf den Liga-Alltag: "Ich denke nicht, dass der Unterschied groß sein wird. Mannheim ist eine absolute Top-Mannschaft. Nur wenn wir mit 100 Prozent zu Werke gehen, können wir in Mannheim was holen."
Das ist den Wolfsburgern in dieser Saison bereits einmal gelungen. Am 30.Oktober fügten sie den Adlern mit 5:4 die erste Heimniederlage der laufenden Saison zu. Dabei hatten die Hausherren bereits mit 3:0 und 4:1 geführt. In Wolfsburg revanchierten sich die Mannheimer und gewannen durch ein Tor im letzten Drittel von Ex-EHC-Torjäger Ken Magowan mit 1:0.
"Die vergangenen Spiele gegen Mannheim waren immer eng", erinnert sich Gross und sagt, wie der Spitzenreiter zu packen ist: "Wir müssen laufen, ackern, einfach spielen und die Kleinigkeiten richtig machen." Entscheidend sei, schnell wieder in den Liga-Rhythmus zu finden.
Am Freitag (19.30 Uhr) ist Hamburg zu Gast in der Eis-Arena, ehe der EHC am Sonntag (16.30 Uhr) nach München reist.
