EHC-Stürmer Haskins froh über Ende der Torflaute
Wolfsburg Der Knoten ist geplatzt: EHC-Stürmer Tyler Haskins feierte am Sonntag seine Torpremiere in dieser Saison.
20 Spiele musste Tyler Haskins auf dieses Glücksgefühl warten. Beim 4:3-Sieg in Hamburg gelang dem Stürmer des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg im Penaltyschießen der entscheidende Treffer – es war sein erster in dieser Saison.
„Es ist in letzter Zeit nicht alles so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe“, sagte Haskins, der in den vergangenen Monaten immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Nun scheint er so langsam in Form zu kommen. „Tyler hat schon in den vergangenen Spielen wesentlich besser gespielt. Aus so einer Situation kann er sich nur rausarbeiten“, meinte EHC-Manager Charly Fliegauf.
Der verwandelte Penalty am Sonntag in Hamburg sei sehr wichtig für Haskins’ Selbstvertrauen gewesen. „Ein Stürmer wird an Toren gemessen. Wenn es nicht klappt, ist das frustrierend. Deshalb freut es mich sehr für Tyler, dass er getroffen hat“, so Fliegauf weiter. Haskins stellte nicht sein Tor, sondern die Mannschaftsleistung in den Mittelpunkt: „Wir haben sehr hart gearbeitet und wollten im letzten Drittel das Tor einfach mehr. Das spiegelt sich dann auch im Ergebnis wider.“
Sechs Punkte Rückstand haben die Wolfsburger noch auf einen Pre-Play-off-Platz. Vor dem vergangenen Wochenende waren es noch elf Zähler. „Am Freitag gegen Hannover haben wir das nächste Play-off-Spiel“, betonte Fliegauf. Die Scorpions liegen mit 50 Zählern auf Platz 9 und haben neun Punkte Vorsprung auf den EHC. Fliegauf setzt vor dem Derby am Freitag (19.30 Uhr, Eis-Arena) auf die Heimstärke und die eigenen Fans. Fünf Siege in Folge gelangen den Grizzlys zuletzt in eigener Halle. „Ich hätte nichts dagegen, wenn die Serie hält. Doch dazu brauchen wir auch die Unterstützung unserer Fans“, meinte Fliegauf, der auf bis zu 3000 Zuschauer hofft.
Der EHC-Manager ist zuversichtlich, dass gegen Hannover auch Sebastian Furchner mit dabei ist. Der Stürmer war gegen Hamburg kurz vor Ende des letzten Drittels vom Eis gegangen. Er laboriert an einer Leistenverletzung. „Sebastian hat gleich aufgehört, als er etwas gespürt hat. Es scheint nicht so schlimm zu sein“, sagte Fliegauf. Gut möglich aber, dass Furchner ein, zwei Tage pausieren muss. „Das wäre aber kein Problem.“

