EHC-Quartett glänzt im Testspiel-Doppel gegen Russland
Wolfsburg Sieg und Niederlage erst im Penaltyschießen - an der tollen Bilanz des Eishockey-Nationalteams gegen Russland hatten vier Wolfsburger großen Anteil.
Zum Auftakt der WM-Vorbereitung präsentierte sich das Quartett des EHC Wolfsburg mit dem Eishockey-Nationalteam in viel versprechender Form. Gegen Russland gab es einen Sieg und eine knappe Niederlage.
Am Samstag gewann die Mannschaft von Bundestrainer Jakob Kölliker in Freiburg mit 4:3 gegen den allerdings mit vielen Perspektivspielern bestückten Rekordweltmeister. Grizzly-Profi Kai Hospelt trug nicht nur das Kapitänsabzeichen, sondern erzielte in der 52. Minute auch den Siegtreffer vor 4005 Zuschauern (ausverkauft) und verbuchte zwei Assists.
Der Center führte die gefährlichste deutsche Sturmreihe an. Nebenmann John Tripp (Köln) avancierte zum Doppeltorschützen. Wolfsburgs Sebastian Furchner bot bei seinem Comeback im Nationaltrikot ebenfalls eine gute Leistung und empfahl sich für weitere Einsätze. Den vierten deutschen Treffer steuerte Krefelds Daniel Pietta bei.
Auch am Ostersonntag beim 2:3 nach Penaltyschießen vor 3300 Zuschauern in Ravensburg spielte das Trio Hospelt, Furchner und Tripp auffällig. Letzterer traf erneut, seine Sturmkollegen sammelten die Vorbereiter-Punkte. Außerdem war der Kölner Felix Schütz erfolgreich.
Im Penaltyschießen blieben die drei deutschen Schützen, darunter Hospelt, erfolglos. Ein russischer Treffer reichte.
Gute Noten verdienten sich in beiden Spielen auch die EHC-Verteidiger Benedikt Kohl und Christopher Fischer (drei Assists am Wochenende). Sie dürften ebenso wie der gesetzte Hospelt ihren Platz im Kader fürs nächste Testspiel-Doppel sicher haben. Für die Partien gegen Tschechien in Budweis (13./14. April) streicht Kölliker nach eigener Aussage aber noch zwei Stürmer. Dank seines guten Auftritts kann Sebastian Furchner der Entscheidung etwas gelassener entgegensehen. Die soll laut DEB noch am Ostermontag fallen. Dienstag reist das Team mit den Verstärkungen Patrick Reimer (Düsseldorf), Christoph Schubert (Hamburg) und Dennis Endras (Helsinki) bereits nach Tschechien.

