EHC-Geschäftsführer Schumacher: Keine Anzeichen für Krawall
Düsseldorfer Eishockey-Fans randalierten am vergangenen Freitag nach dem 4:1-Sieg ihrer Mannschaft in der Krefelder Innenstadt und am Hauptbahnhof. Am Freitag (19.30 Uhr) gastiert die DEG in der Eis-Arena. Müssen sich die Wolfsburger Fans Sorgen um ihre Sicherheit machen?
"Nein. Wir sehen das ganz gelassen", sagt EHC-Geschäftsführer Rainer Schumacher und fügt hinzu: "Es gibt keine Anzeichen, dass es Krawall geben könnte." Der EHC habe bisher weder mit Düsseldorfer noch mit anderen Fans Probleme in der Eis-Arena gehabt, versichert Schumacher. "Die Vorkommnisse in Krefeld waren sehr unschön. Aber anders als im Fußball machen die Fans beim Eishockey eigentlich keinen Ärger", meint Schumacher, der am Freitag mit etwa 100 Gäste-Fans rechnet.
Der EHC-Geschäftsführer hofft insgesamt auf etwa 3000 Besucher. Den bisherigen Saisonrekord stellten die Wolfsburger am vergangenen Freitag gegen Hamburg mit 3235 Zuschauern auf. "Wir haben alleine am Spieltag noch 700 Karten verkauft. Das ist Rekord. Außer in den Play-offs haben wir das noch nie geschafft", erzählt Schumacher.
Der späte Boom hatte aber auch einen Nachteil. Einige Zuschauer saßen erst nach Spielbeginn auf ihren Plätzen in der Eis-Arena. mk


