EHC geht beim Tabellenletzten Hannover mit 0:5 unter
Wolfsburg Der EHC hat die Hauptrunde mit einer peinlichen 0:5-Pleite bei Tabellenschlusslicht Hannover beendet. Dadurch fielen die Grizzlys auf Platz 3 zurück.
Mit einem Sieg hätten die Wolfsburger die reguläre Saison auf dem zweiten Platz abgeschlossen und mindestens bis zum Halbfinale bei einem entscheidenden fünften Spiel Heimrecht gehabt. So mussten die Grizzlys noch Ingolstadt an sich vorbeiziehen lassen und hatten Glück, dass Mannheim verlor und den EHC nicht auch überholte. Im Viertelfinale wartet nun Straubing.
Die Wolfsburger hatten in Hannover eigentlich gut begonnen, schafften es aber auch bei besten Chancen nicht, den Puck im Tor unterzubringen. Das machten die Scorpions deutlich besser. Ex-Grizzly Jeff Hoggan brachte die Hausherren in Führung (25. Minute), anschließend sorgten Ryan Maki (29.), Stephen Herperger (36. und 48) sowie Sascha Goc (46.) für den klaren Erfolg der Hannoveraner, die direkt nach dem Spiel die Trennung von Trainer Toni Krinner bekanntgaben.
Die hohe Niederlage erwischt den EHC zu einem überraschenden Zeitpunkt. In den vergangenen Partien hatten die Grizzlys teilweise brilliert, in Hannover war davon aber nichts zu sehen. „Nach den vergangenen Spielen fällt es mir schwer, die Partie zu analysieren“, war auch EHC-Coach Pavel Gross ratlos angesichts der Leistung seiner Mannschaft. „ Nur zwei Spieler haben Normalform erreicht“, so Gross.
Dabei hatte seine Mannschaft in Hannover genug Möglichkeiten besessen, das Spiel zu gewinnen. Vor allem im ersten Drittel waren die Wolfsburger klar überlegen, schnürten die Scorpions zeitweise ein. Ein Treffer wollte trotzdem nicht fallen. Christopher Fischer vergab die erste gute Chance (3.) und auch Kai Hospelt, Sebastian Furchner und John Laliberte machten es anschließend nicht besser, scheiterten am überragend haltenden Scorpions-Torwart Dimitri Pätzold. Dessen Gegenüber Daniar Dshunussow parierte zwar auch ein paar gute Schüsse, doch spätestens nach dem dritten Gegentreffer war es ein Spiel, das der EHC-Torwart wie seine Mitspieler möglichst schnell vergessen will.
