Dzieduszycki mit Doppelpack beim 6:3-Sieg des EHC
Wolfsburg Bärenstarker Auftritt des EHC: Wolfsburgs Eishockey-Erstligist ließ den Kölner Haien beim 6:3 (2:1, 2:1, 2:1)-Erfolg keine Chance.
Durch den fünften Heimsieg in Folge sind die Chancen, doch noch die Play-offs zu erreichen, weiter gestiegen. Der EHC verbesserte sich auf den 12. Platz-
Vor 2522 Zuschauern in der Eis-Arena schossen Kai Hospelt (8. Minute), Matt Dzieduszycki (10. und 56.), Aleksander Polaczek (27.), Norm Milley (33.) und Sebastian Furchner (57.) die Tore für die Hausherren. Für die Kölner trafen Christopher Minard (16.), Felix Schütz (28.) und Charles Stephens (60.).
Der EHC bestimmte gegen das Spitzenteam von Beginn an die Partie. Im zweiten Überzahlspiel gingen die Grizzlys mit 1:0 in Führung. Hospelt, der zuletzt gegen München noch verletzt gefehlt hatte, zog nach Zuspiel von Tyler Haskins unhaltbar ab. Dzieduszycki erhöhte knapp zwei Minuten später sogar auf 2:0. Hospelt hatte das 3:0 auf dem Schläger. Die Kölner erzielten mit ihrer einzigen Chance im ersten Durchgang den Anschlusstreffer. Nach Andreas Falks Schuss ließ EHC-Goalie Daniar Dshunussow den Puck prallen, Minard staubte zum 1:2 ab.
Auch im zweiten Drittel hatte der EHC deutlich mehr vom Spiel. Nach einem Konter erhöhte Polaczek auf 3:1. Eine Geschenk der Wolfsburger Abwehrspieler nahm Schütz dankend an und stellte den alten Abstand wieder her. Insgesamt konnte man der EHC-Defensive gestern aber keine Vorwürfe machen. Vor allem in Unterzahl agierten die Grizzlys clever.
Und auch vorne lief es. Milley setzte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fort und traf nach toller Einzelleistung zum 4:2. Fast hätte Dzieduszycki für die Vorentscheidung gesorgt, vergab aber kurz vor der zweiten Pause die Chance zum 5:2.
Zu Beginn des Schlussabschnitts spielten die Wolfsburger vier Minuten in Überzahl, konnten diese aber nicht nutzen. Es dauerte bis zur 56. Minute, ehe Dzieduszycki mit seinem zweiten Treffer die Nerven der EHC-Fans beruhigte. Haskins leistete erneut eine super Vorarbeit, wartet selbst aber weiter auf seinen ersten Treffer in dieser Saison.
Als Justin Mercier eine Strafe kassiert hatte, nahm Haie-Coach Uwe Krupp seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Furchner schnappte sich die Scheibe und traf aus dem eigenen Drittel heraus ins leere Kölner Tor – die Entscheidung. Das 6:3 durch Stephens fiel fast mit der Schlusssirene, war aber nur noch Ergebniskosmetik.
Am Sonntag treffen die Wolfsburger in Hamburg auf die nächste Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Die Freezers verloren am Freitag in Straubing mit 3:5.

