Davis fühlt sich gut und hofft auf die Rückkehr
EHC-Mittelstürmer trainiert erstmals wieder mit der Mannschaft und will gegen Nürnberg schon spielen
Patrick Davis, Center von Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg, konnte am Dienstag erstmals nach seiner Knie-OP wieder mit der Mannschaft trainieren.
Patrick Davis ist zurück! Gestern trainierte der Center des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg das erste Mal wieder mit der Mannschaft. Jetzt ist sogar ein Einsatz am Freitag (19.30 Uhr, Eis-Arena) gegen die Nürnberg Ice Tigers möglich.
"Ich fühle mich großartig", sagte der 24-jährige US-Amerikaner gestern Vormittag, nachdem er die gut 90-minütige Trainingseinheit ohne Probleme absolvieren konnte. "Ich habe keine Schmerzen mehr", so Davis weiter.
Jetzt hofft er zwar auf einen Einsatz gegen die Nürnberg Ice Tigers, bleibt aber auch vorsichtig. "Wir müssen abwarten, wie es sich im Training in dieser Woche entwickelt. Hoffentlich reicht es schon für das Wochenende."
Wegen einer Meniskusoperation im Knie musste Davis knapp drei Wochen aussetzen. Daher drosselt Trainer Pavel Gross die Euphorie auch ein wenig. "Wir geben ihm auch die Zeit", so der Coach, der aber betont: "Wir werden sehen, ob es geht. Wenn es funktioniert, muss er wieder Gas geben. Er war mehr als zwei Wochen weg."
Dennoch ist Gross froh, dass Davis zurück im Training ist. "Das ist immer gut, wenn man 20 Spieler im Training hat und die Belastung gleichmäßig verteilen kann." Zudem entfacht es den Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders neu. "Ich mag die Situation. Konkurrenz belebt das Geschäft", betont Gross, der mit Davis wieder aus dem Vollen schöpfen könnte.
Und tatsächlich: Davis’ Rückkehr bringt wirklich neuen Schwung in den Kampf um die Plätze im Kader der Grizzlys. Zuletzt durfte Vincenz Mayer, der sonst als überzähliger Stürmer meist aussetzen musste, sogar in der ersten Reihe neben Tyler Haskins und Norm Milley ran. Der Youngster wird seinen Platz sicher nicht freiwillig räumen. Gut gebrauchen können die Wolfsburger Davis aber allemal. Es stehen anstrengende Tage an. Die Partie am Freitag gegen Nürnberg ist die erste von drei Spielen innerhalb von fünf Tagen.

