Adler-Manager Fowler lobt Fischer schon
Wolfsburg Der EHC Wolfsburg hat im Fall Christopher Fischer seine Karten auf den Tisch gelegt und wartet, was Mannheim im Transferpoker zu bieten hat.
Der Adler kreist auf Spielersuche schon wieder über Wolfsburg. Im Blick: Christopher Fischer. Über den Verteidiger des Eishockey-Erstligisten EHC sagt Mannheims Manager Teal Fowler: „Fakt ist: Er ist ein guter deutscher Spieler. Ich kann mir vorstellen, dass einige Klubs an ihm Interesse haben.“ Die übliche Manager-Diplomatie im Transferpoker.
Fischer hat in einem WN-Bericht bereits bestätigt, dass er ein Angebot der Adler vorliegen hat. Am Dienstag suchte er das Gespräch mit EHC-Sportdirektor Charly Fliegauf. „Christopher hat mir versichert, dass er sich noch nicht entschieden hat“, berichtete Fliegauf nach dem Treffen. „Wenn er nach Mannheim zurückgehen würde, könnte ich es aus sportlicher Sicht nicht verstehen. Auch aufgrund seiner aktuellen Verletzung. Wir warten es ab.“
Fischer fällt wegen eines Knie-Knorpelschadens monatelang aus. Die noch ausstehende Operation findet in der Heidelberger Atos-Klinik statt. Dort, wohin auch regelmäßig die Adler ihre Verletzten entsenden. Nicht ausgeschlossen, dass die Mannheimer Verantwortlichen deshalb gut über Fischers Heilungschancen informiert sind.
Der fürchtet jedenfalls kein Karriereende mehr. „Zur nächsten Spielzeit bin ich wieder 100-prozentig fit. Wenn es blöd läuft, kann es aber sein, dass ich für die ganze laufende Saison ausfalle“, sagt Fischer. Der neue Weg der Adler, verstärkt auf deutsche Spieler zu setzen, gefällt ihm. Aber: „Egal, wie ich mich entscheide: Ich spreche zuerst mit Charly Fliegauf darüber.“ Das Gespräch ist nicht mehr fern…
