6:3 in Köln – EHC feiert vierten Sieg in Folge
Mit dem vierten Sieg in Folge untermauerte Eishockey-Vizemeister EHC Wolfsburg seinen Aufwärtstrend in der DEL. 19 von 21 möglichen Punkten holten die Grizzlys aus den vergangenen sieben Partien. Am Sonntag gewannen sie 6:3 (2:2, 1:0, 3:1) in Köln.
Kai Hospelt (2), Nathan Paetsch, David Laliberté, Matt Dzieduszycki und Patrick Pohl trafen für den EHC. Die Kölner Felix Schütz (2) und Mirko Lüdemann konnten mit ihren Treffern das Spiel nur bis zum 3:3 ausgeglichen gestalten.
Wolfsburgs Torjäger Dzieduszycki meldete sich nach vier Spielen Verletzungspause wegen muskulärer Probleme überraschend zurück. Am Freitag hatten die EHC-Verantwortlichen seinen Einsatz noch kategorisch ausgeschlossen. Die Grizzlys spielten erstmals wieder mit einem vollen 21er-Kader.
Es entwickelte sich ein schnelles Match. Die Haie konnten das gewohnt hohe Wolfsburger Tempo mitgehen und gingen in Führung. Nach der ersten Strafzeit so eben komplett, kassierte der EHC das 0:1 (3. Minute). Schütz fälschte Philip Gogullas Schuss unhaltbar ab. Die Gäste erhöhten den Druck und landeten einen Doppelschlag binnen 45 Sekunden.
Paetsch in Überzahl aus Nahdistanz und Hospelt auf Norm Milleys Vorlage
(beide 6.) trafen. Wolfsburgs 2:1 war ein Missverständnis der Kölner Moritz
Müller und Jonathan D’Aversa hinter dem eigenen Tor vorausgegangen.
Ärgerlich
für die Grizzlys: Eine Sekunde vor der Drittelpause landete Mirko Lüdemanns
Schlagschuss zum 2:2-Ausgleich im Tor.
Im Mitteldrittel spielten beide Teams auf Augenhöhe. Eine seiner zwei Topchancen nutzte der EHC zum 3:2 durch Laliberté (35.). Bei der anderen traf Sebastian Furchner nur den Pfosten (38.). Dazwischen scheiterte Alexander Weiß (38.) mit der besten Haie-Möglichkeit.
Im Schlussdurchgang ließen die Grizzlys 57 Sekunden 5:3-Überzahl ungenutzt. Köln machte es besser, glich bei 5 gegen 4 durch Schütz (47.) zum 3:3 aus. Dann rappelte es aber noch dreimal im Kölner Kasten. Rückkehrer Dzieduszycki (47.) brachte sein Team auf die Siegerstraße. Pohl (55.) und Hospelt (58.) machten das halbe Dutzend voll. Letzterer traf ins leere Kölner Tor, als die Haie den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers herausgenommen hatten.



